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Kritik von Michael Scharsig zu 'Star Trek Into Darkness'

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Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 09.05.2013
80%
Ein Trailer ist ein aus einigen Filmszenen zusammengesetzter Clip zum Bewerben eines Kino- oder Fernsehfilms, eines Computerspiels oder einer anderen Veröffentlichung. Der Zweck eines Trailers ist es, dem Publikum einen Vorgeschmack auf das beworbene Produkt zu geben und natürlich Werbung für dieses zu machen.
So episch wie der Trailer verspricht fällt "Star Trek: Into Darkness" nun wirklich nicht aus. Das heißt aber nicht, dass J.J. Abrams nicht trotzdem ein würdevoller zweiter Anlauf um Kirk, Spock und Co gelungen ist.

Der Großteil des Enterprise-Teams ist bereits aus dem ersten selbstbetitelten Film bekannt, daher fiel die Konzentration vor allem auf die wenigen neuen Gesichter. Allen voran, Benedict Cumberbatch. Seine Mimik und sein bizarres Auftreten sind es, die dem Streifen Frische verleihen. Leider wird der Star aus "Sherlock Holmes" hier etwas verschwendet. In einer insgesamt doch eher durchschnittlichen Handlung mit typischen Wendungen und Ereignissen wäre es sein Charakter gewesen, der mehr daraus hätte machen können.

Zu oft weicht er aber den schon aus "Star Trek" bekannten Diskussionen zwischen Spock und Kirk, oder den mit Blenden und Lichtern überbeladenen Effektmomenten. Die stärksten Szenen hat "Star Trek: Into Darkness" dann, wenn Cumberbatch im Bild erscheint und ein paar Sätze von sich geben darf.

Der Rest des Casts macht seine Sache weiterhin solide, auch wenn Alice Eve als Dr. Carol Marcus ein bisschen plump in die Gesamthandlung integriert wurde. Die negativen Aspekte sind insgesamt Jammern auf halbhohem Niveau. Für einen Blockbuster weiß der Film durchaus zu unterhalten und dank eines cleveren Trailer-Fakes auch zu überraschen.

Insgesamt ist der zweite Teil nicht besser oder schlechter als der erste. Er verwendet seine altbewährten Stärken, ohne Mut für Neues zu riskieren. Einen Gang ins Kino ist er wert, auch wenn die 3D-Brille hier nicht unbedingt notwendig gewesen wäre. Ob es aber wieder für zwei Oscars reichen wird, bleibt abzuwarten.

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