"Es erhob sich ein Gepolter", liest Scott Calvin seinem Sohn Charlie vor. Kurz darauf hören die beiden wirklich Geräusche vom Dach und gehen in den Garten, um nach dem Verursacher dieses Gepolters Ausschau zu halten. Als Scott einen Mann auf dem Dach herumschleichen sieht, ruft er, was er da oben will, und erschrickt diesen so sehr, dass er herunterfällt. Scott nimmt dem Toten, der dem Weihnachtsmann sehr ähnlich sieht, den Mantel ab und zieht ihn sich über. Damit ist er allerdings einen Vertrag eingegangen, der ihn damit beauftragt, alle Kinder der Welt in nur einer Nacht glücklich zu machen.
Da den Deutschen Übersetzern nicht einfiel, wie sie das Wortspiel im Titel in die deutsche Sprache übertragen sollen, haben sie einen Untertitel eingefügt, der mal wieder zeigen soll, wie originell sie sind. Auf Englisch bedeutet nämlich "Clause" nicht nur "Weihnachtsmann", sondern auch "Vertragsklausel". Und um diese Vertragsklausel geht es in dem Film. Wer sich schon immer gefragt hat, wie es eigentlich möglich ist, dass der Weihnachtsmann in jeden Kamin passt, egal wie klein dieser ist, findet in diesem Film eine Antwort. Auch auf andere Fragen rund um Weihnachten liefert der Film eine passende Lösung. Der Film strotzt vor Einfallsreichtum und Zitaten auf andere Filme. Die Szenen, in denen Scott nicht als Weihnachtsmann unterwegs ist, sind zu lang geraten, und der Humor, der in den vorherigen Szenen noch in so großem Maße vorhanden war, bleibt hier auf der Strecke. Tim Allen, den man aus der Serie "Hör mal, wer da hämmert" kennt, spielt großartig und wurde deswegen für zwei weitere Fortsetzungen engagiert. Teilweise zu lang, doch größtenteils unterhaltsam und gut umgesetzt, ist dieser Film hervorragend für einen Familien-DVD-Abend an Weihnachten geeignet.