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Kritik von Martin Zopick zu 'Prêt-à-Porter'

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Kritik von Martin Zopick
veröffentlicht am 17.09.2017
95%
Robert Altman hat einen Film mit der längsten Promiriege (über 30) der Geschichte gedreht. Es sind eigentlich nur Promis zu sehen. Mit viel Schwung und ironischer Distanz wird ein Blick hinter die Kulissen der Modewelt geworfen.
Im fliegenden Wechsel sehen wir verschiedene Locations: z.B. Einchecken im Grand Hotel, der Laufsteg, ein Restaurant und eine U-Bahn Station. Es gibt sogar einen Toten (Jean-Pierre Cassel) und ermittelnde Kommissare (Jean Rochefort und Michel Blanc). Der Running Gag mit dem Tritt in die Hundescheiße bringt sichere Lacher und die Hommage von Marcello Mastroianni und Sophia Loren mit ihrem Striptease aus früheren Zeiten erwecken nostalgische Stoßseufzer. Diese beiden stellen eine tragische Jugendliebe dar, die sich in Paris mit viel Humor treffen, doch er schläft wieder ein - wie damals... Dafür war er hell wach versteckt im Schrank mit Sally Kellerman.
Aus dem schier unübersehbaren Heer der Leinwandgrößen möchte ich nur die herrlich dümmliche Sensationsreporterin Kitty (Kim Basinger) erwähnen, einen ebenso herrlich schwulen Modedesigner mit Schmalzlocke auf der Stirn (Richard E. Grant), sowie den pfiffigen Fotographen Stephen Rea, der mit seiner kleinen Minox Fotos schießt, die die Ladys ganz schön in die Bredouille bringen. Ein vorübergehendes Pärchen, das den ganzen Rummel um Mode und Promis nicht mitmacht und stattdessen im Bett bleibt sind Julia Roberts und Tim Robbins. Sie raufen sich notgedrungen zusammen.
Krönung des Films ist das Finale mit den nachten Models auf dem Laufsteg. Und Ute Lemper hochschwanger und mit Brautschleier. Kommentar dazu 'Sie zeigen alles.' Wie Recht er hat. Ein Heidenspaß nicht nur für Modefuzzis, eher ein Wiedersehen mit alten Bekannten im Rahmen eines Geniestreichs.
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