Als Making-Of bezeichnet man eine Reportage, in der gezeigt wird, wie ein Film entstanden ist. Normalerweise sind Interviews mit Schauspielern und/oder dem Regisseur / Autor / Produzenten zu sehen. Gezeigt werden solche Making-Ofs meistens zu Werbezwecken zum Kinostart des Films oder auch als Bonusmaterial auf DVDs.
"AvP" oder "wie quetsche ich noch ein bischen Kohle aus zwei Serien, denen scheinbar vor Jahren die Luft ausgegangen ist"?
Dieser Film schmeisst die
Aliens, die von
H.R. Giger entworfen und von keinen geringeren als
Ridley Scott,
James Cameron und
David Fincher in eine großartige Science-Fiction Trilogie verwandelten Alpträume, mit den testosteronschwangeren B-movie "
Predators" in einen Pott. Eieiei ... Ich wusste, das geht schief.
Die Probleme hier sind: Nichts von dem, was man erwartet, funktioniert so richtig. Das erwartete Popcorn-Horror-Action-Fest feuert nicht ab. Die Handlung bzw. Vorgeschichte ist, so paradox, das auch klingt fast zu kompliziert (und fast schon gut) für diesen Film. Der Horror bleibt aus, wir werden in keiner Szene kalt erwischt, kein visueller Aspekt gruselt uns. Die erhoffte Action bleibt aus, bis auf zwei Kämpfe. Die Charaktere bleiben blass, im großen und ganzen bleibt kein erinnerungswürdiger Moment, der diesen Film rechtfertigen könnte. Und um als B-movie-trash zu unterhalten nimmt sich der Film viel zu Ernst.
Es gibt einen Grund, warum ich vor kurzem die "Making-of AvP" DVD, die bei meiner "Alien - Directors cut" DVD dabei war, entsorgt habe. Holt euch lieben den zuletzt genannten, dieser hier kriegt von mir eine 3- und 35%.