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Kritik von Michael Scharsig zu 'Die vierte Art'

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Partner von Entania
Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 14.04.2010
85%
Vorweg: Wer Filme wie "Paranormal Activity" oder die "Akte-X"-Reihen mochte wird auch hier sicherlich seinen Spaß haben. Milla Jovovich zeigt hier eine wirklich passable Leistung und Talent, dass ich ihr eigentlich seit den "Resident-Evil"-Filmen schon abgesprochen hatte. Man sollte sie scheinbar doch nicht zu schnell abschreiben.
Allerdings ist die ganze Machart des Films der große Bonus. Die sympathisch inszenierten "Original-Aufnahmen" von Tonbändern und Interview-Ausschnitten machen "Die Vierte Art" erst sehenswert. Es darf über die gesamte Filmlänge gerätselt werden. Wer jetzt aber glaubt, sich in einem witzigen Rätselspaß zu befinden, der irrt.
Schon im Intro deutet Milla Jovovich (übrigens noch als sie selbst!) an, dass im folgenden Film einige der "Original"-Filmausschnitte sehr verstörend sein könnten. Wunderbar, die Messlatte wird also am Anfang schon hochgelegt - zumindest von den Horror- und Gruselfans. Die gute Nachricht, sie werden nichtmal enttäuscht. Einige der Aufnahmen vesprühen wirklich Gänsehaut-Feeling, auch wenn der Gruseleffekt hier und da ein wenig auf sich warten lässt. Zum Ende hin steigert sich der Film und wird immer spannender.
"Die Vierte Art" ist seit langem endlich mal wieder ein Schockfilm der besseren Art, vor allem ohne große Effeke. Ganz getreu dem Motto "I want to believe" werden hier Außerirdische zwar angedeutet, wer aber eine Auflösung erwartet, wird enttäuscht. Ich persönlich mag Open-Ends allein deshalb schon, weil der eigenen Fantasie Tore geöffnet werden und sich viele Filme gerade bei der Erklärung des Ganzen verzetteln. Am Ende unterstreicht Milla Jovovich noch einmal, dass der Film halb dokumentarisch sein soll und es letztendlich an jedem einzelnen selbst liegt, was er davon glaubt und was nicht. Hier könnte man den "Exorzismus von Emily Rose" mit "Die Vierte Art" vergleichen - den Film fand ich damals wegen genau dieser Eigenschaften klasse!
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