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Kritik von Martin Zopick zu 'The Rainbowmaker'

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Partner von Fantastic Zero
Kritik von Martin Zopick
veröffentlicht am 21.07.2012
45%
Das Märchen mit dem poetischen Titel ist wunderschön in Bilder umgesetzt, die Darsteller sind nicht schlecht, vor allem die weiblichen sind ausnehmend gutaussehend. Zwei von ihnen: Freundin und Pilotin Lia (Chulpan Khamatova) ist locker unkonventionel und Ex Ehefrau Elena (Anna Antonowicz) der Feuerschopf ist auch nicht übel in ihrer Rolle. Zwischen den beiden Frauen der umschwärmte Vater Datho, der bekannteste Darsteller im deutschsprachigen Fernsehen Merab Ninidze. Die Kinder sind recht aufgeweckt, der Tod ist weiblich und hat auch noch Lust auf Sex. Sogar ein Happy End gibt es.
Dennoch zündet der Film nicht. Er ist nett gemeint, aber nur halbherzig gemacht. Das Drehbuch ist zu unentschlossen, wie z.B. die Liebeszenen, die mehr einem griechisch-römischen Ringkampf ähneln und keine Emotionen transportieren. Die Figuren hüpfen alle so feenhaft leicht durchs Bild, ohne Bodenhaftung. Sie wirken oft kopflos hin und her gerissen wie die besagten Blumenkinder. So bleiben sie bis ans Ende entrückt, unrealistisch wie das 'Glückliche Ende'. Schön anzusehen, aber per Saldo schwach.
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