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Kritik von Elke König zu 'Harry Potter und der Gefangene von Askaban'

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Partner von Fantastic Zero
Kritik von Elke König
veröffentlicht am 26.02.2008
90%
Wieder bei den Dursleys erlebt Harry Potter (Daniel Radcliffe) ein weiteres Mal grauselige Sommerferien. Ein trauriger Höhepunkt wird erreicht, als Tante Marge zu Besuch kommt und Harry ständig beleidigt. In seiner Wut läßt er sie buchstäblich in die Luft gehen und flüchtet.

Aber anstatt dass er für dieses Vergehen (außerhalb der Schule zu zaubern) bestraft wird, nimmt man ihn in Schutz. Man erwartet ihn bereits in London und seine Freunde Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson) nehmen ihn herzlich in ihre Mitte.

In London erfährt Harry auch, was passiert ist. Sirius Black ist aus Askaban ausgebrochen, dem Gefängnis, wo vorher keiner flüchten konnte. Sirius gilt als gefährlicher Mörder und einem beherzten Anhänger von Lord Voldemort, dem dunklen Magier aus vergangenen Zeiten. Bereits auf der Fahrt nach Hogwarts erfährt Harry, was es bedeutet, in der Nähe der Dementoren zu sein. Sie sind die Wächter von Askaban und verbreiten nicht nur Furcht und Schrecken, sondern auch Kälte und den Hauch des Todes.

Das neue Schuljahr beginnt normal mit vielen Kursen, besonders für Hermine. Professor Lupin übernimmt den Kurs für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Und sehr schnell wird klar, dass Sirius Black wohl in der Nähe ist. Aber die Dementoren können ihn nicht finden.

Doch das Abenteuer geht erst los, als Harry erfährt, dass Sirius Black der beste Freund seiner Eltern war und obendrein noch sein Pate ist.

Mein Fazit: Auch dieser Film aus der Reihe "Harry Potter" ist sehr gelungen. Ich fand die Verfilmungen zu diesen Büchern von Anfang an sehr klar an der Buchvorlage orientierend. Wie sie die Special-Effekts gestaltet haben, weiß ich allerdings auch nicht. Es wird schon ziemlich echt und authentisch! Sicherlich war die Gestaltung der Dementoren von Anfang an das größte Problem, was sie aber - in meinen Augen - sehr gut gelöst haben. So ungefähr hat die Autorin es tatsächlich beschrieben!
Natürlich empfehle ich diesen Film uneingeschränkt - ab 12 Jahre! Harry Potter wird langsam erwachsen, und das merkt man auch schon an diesem dritten Teil. Es ist kein Buch und kein Film für Kinder. Aber die Autorin beweist wieder einmal viel Fantasie. Spannung, Witz und Charme - das wird mit diesem Film garantiert, auch wenn man die ersten beiden Teile noch nicht gesehen hat.

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