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Kritik von Philipp Stroh zu 'Porn Horror Movie'

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Partner von Entania
Kritik von Philipp Stroh
veröffentlicht am 11.10.2009
35%
"Porn Horror Movie" - danke Deutschland, für einen so unmissverständlichen Titel für einen Streifen, der sich im Original gewitzt "One-Eyed Monster" nennt.

Ron Jeremys gelassenes und natürliches Spiel ist eine Offenbarung, im Vergleich zu den Hampelmann-Auftritten in seinen unzähligen Rammelfilmchen. Ein "introducing" im Vorspann weist auf seine erste richtige Hauptrolle in einem nicht wirklich pornografischen Film hin. Das hätte ruhig schon früher eintreten können. Neben der ebenfalls durch Pornos geläufigen Veronica Hart spielt er sich selbst gekonnt und mit Würde, teilweise sogar mit nachdenklichen (!) Momenten. Ein weiteres bekanntes Gesicht dürfte vor allem Amber Benson alias Laura sein, die in der Serie "Buffy" die Lebensgefährtin der Nachwuchshexe Willow (Alyson Hannigan) spielte.

Entgegen der Befürchtungen weist das Projekt "Porn Horror Movie" eine akzeptable Optik auf und konnte sogar recht fähige Schauspieler gewinnen, mit der einen oder anderen Ausnahme. Schließlich können die Darsteller nicht viel dafür, dass das Drehbuch mehr Löcher hat, als ein waschechter Pornofilm zu Tage befördert. Unter all den Peinlichkeiten blitzt immerhin ab und an eine nette Idee durch. Wie absolut ernst der Film mit seiner unsäglich beknackten Killer-Idee im fortgeschrittenen Verlauf wirkt, ist einerseits befremdlich und unstimmig, kann aber auch als löbliche Selbstironie der Macher ausgelegt werden. Das beweist immerhin der herrlich blöde aber nüchtern vorgetragene Schlusssatz.

"Porn Horror Movie" kann mit viel Wohlwollen als schräge Horrorsatire gesehen werden, ist aber hauptsächlich einfach ein ganz normaler schlechter Film für den seichten DVD-Abend.

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