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Kritik von Gerald Holmer zu 'Pappa ante Portas'

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Kritik von Gerald Holmer
veröffentlicht am 01.09.2017
100%
"Pappa ante Portas" ist eine deutsche Filmkomödie (1991) des vielseitigen Humoristen Loriot (eigentl. Bernhard-Viktor Christoph-Carl von Bülow, 1923-2011), der darin mehrere Rollen verkörpert (z.B.: den Schriftsteller Lothar Frohwein oder Opa Hoppenstedt).

Heinrich Lohse (Loriot) ist Verkaufsdirektor bei der Deutschen Röhren AG. Doch als er eines Tages zu viel Büromaterial auf Kosten der Firma bestellt, wird er von seinem Vorgesetzten (Kurt Hübner) vorzeitig in den Ruhestand versetzt. Von nun an geht der 59-Jährige seiner Frau Renate (Evelyn Hamann), seinem Sohn Dieter (Gerrit Schmidt-Foß) und allen anderen Mitmenschen gehörig auf die Nerven, da er die Rente nicht gewohnt ist und sich zuhause nur langweilt. Dabei kommt es immer wieder zu komischen Situationen und mittleren Katastrophen. Einmal bestellt er zu viel Senf, dann lässt er ein ganzes Filmteam in seiner Villa eine Folge der Serie "Die Schnakenburgs" drehen. Seine Ehefrau versucht dem Ganzen zu entfliehen, in dem sie einen Nebenjob als Pralinentest-Esserin bei dem Riegelhersteller Drögel (Hans-Helmut Müller) annimmt. Schließlich kommt es soweit, dass Heinrich eines Abends für einen Einbrecher gehalten und verhaftet wird. Zum 80. Geburtstag von Renates Mutter fahren die Lohses schließlich gemeinsam mit dem Zug, in dem auch Renates Schwester und ihr pedantischer Ehemann mitfahren. Als sich die beiden Letzteren während der Feier streiten, versöhnt sich Heinrich mit seiner Frau wieder. Am Ende versuchen sie ein gemeinsames Hobby zu finden und spielen vor dem Sohn und der Haushälterin (Inge Wolffberg) mehr schlecht als recht gemeinsam Blockflöte.

Der Film ist zwar nicht mehr neu, aber der Humor darin bleibt zeitlos. Schade eigentlich, dass Loriot nur insgesamt zwei Kinofilme drehte. Diesen und im Jahr 1988 "Ödipussi". Subtiler Witz und ausgefeilte Situationskomik machen den Film zu einem Vergnügen, wenn der Papa vor den Toren steht, wie einst Hannibal ("Hannibal ante portas!"). Dabei kann man wirklich herzhaft lachen - etwa in der Szene mit Lothar Frohwein - und es bleibt garantiert kein Auge trocken. Da kann man diese Rezension nur noch folgendermaßen abschließen: "Krawehl, krawehl!"

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