Echt krass...
Dass sich Musiker auf der Kinoleinwand blamieren ist eigentlich nichts Neues. Aber warum versuchen einige immer noch zu schauspielern? Ganz einfach-Geldmacherei.
Bushido hat eine grosse Fangemeinde und die wird sich sicher nicht entgehen lassen wie sich der Rapper auf der Kinoleinwand selbst zelebriert. Bushido hat auf der Bühne eine gewisse Ausstrahlung und wirkt bei vielen Texten auch wortgewandt. Doch im Film braucht man schon eine wenig Talent um wahre Gefühle glaubhaft zu vermitteln. Aber nicht mal die Texte sind anspruchsvoll im Film von Uli Edel. Wenn mal ein wenig Gefühl übermittelt werden soll wirkt es so was von unecht, dass man zu lachen beginnt anstatt zu weinen. Irgendwie hat man das Gefühl, dass die wahren Schauspieler wie Moritz Bleibtreu, Hannelore Elsner oder Mina Tander von Bushidos Leistung inspiriert wurden. Keiner weiss so recht zu überzeugen. Der Film fängt ganz mies an und wird dann gegen Schluss wenigstens ein wenig unterhaltsam um es mal auf den Punkt zu bringen.
Wenigstens die Konzertauftritte von Bushido sind choreographisch und musikalisch top.