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Kritik von Philipp Stroh zu 'Bleed - Eat or Be Eaten'

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Kritik von Philipp Stroh
veröffentlicht am 20.09.2009
35%
Mithilfe des Kommentars einer fragwürdigen Quelle, die die Titel "Texas Chainsaw Massacre" und "The Hills Have Eyes" erwähnt, fängt sich auch diese DVD-Produktion durch ihr Cover ein paar Zuschauer. Diese kommen dann in den Genuss einer halb motiviert zusammengeklauten, auf nicht mal 80 Minuten komprimierten und nicht zuletzt auch deshalb absolut logikfreien Geschichte, die immerhin nicht ärgerlich ist, weil sie durch ihre Dämlichkeit noch unterhaltsam wirkt.

Gut geklaut wurde beim musikalischen Thema mit der trällernden Frauenstimme. Hier darf man sich an "Rosemary's Baby" erinnern. Schnitt- und Kameraarbeit zeigen gute Ansätze. Das schwachbrüstige Drehbuch ist zunächst annehmbar und hat so seine Momente, z.B. wenn zwei Verliebte in einer zweisamen Szene zusammen finden, beinhaltet dafür aber auch einige plump-sexistische Entgleisungen und manövriert sich im letzten Drittel schließlich unaufhaltsam in die Lächerlichkeit. Die hauptsächlich computergenerierten (Splatter-) Effekte machen nicht wirklich Spaß, abgesehen von der geradezu karikierenden Bärenfallen-Szene, die ist ein Brüller.

Sichtlich ist "Dismal" bemüht, Atmosphäre zu erzeugen, versagt aber immer genau dann, wenn die mehr oder weniger im Mittelpunkt stehenden Killer auftreten. Je mehr von der bösen Seite enthüllt wird, desto stärker steigt der Grad der unfreiwilligen Komik. Ganz im Sinne der filmischen Vorbilder werden ein paar Überraschungen und Wendungen eingestreut, nur leider auf Kosten jeglicher Nachvollziehbarkeit. Absoluten Genre-Fans, die mit ihren Blicken nicht zu tief bohren, sondern sich nur von der Oberfläche berieseln lassen, dürfte dieses Machwerk nicht weh tun. Alle anderen sollten abwarten bis die Kannibalen sich selbst auffressen und endlich mal wieder Ruhe im Hinterwald herrscht.

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