Es geht um eine schwule Massenhochzeit in der Vorbereitungsphase. Natürlich sind nicht die Mütter schwul, sondern ihre Söhne. Was für ein unpassender deutscher Titel also. Im Original heißt es 'Königinnen'. Das kommt dem Sinn schon erheblich näher. Denn die Mütter beherrschen die Szene, mischen sie auf wenn nötig und werden sogar selbst von Amors Pfeilen getroffen. Sie schaffen oftmals Klarheit für sich und ihre Söhne und handeln stets in bester Absicht für ihre Buben. Natürlich werden hier alle gängigen Klichés über Schwule aufgeführt. Man spielt mit den üblichen Vorurteilen, aber immer mit sehr viel Empathie. Die schwungvolle Inszenierung verharrt nicht lange bei einem Problem, sondern eilt mit Witz und überzeugenden Akteuren von einer Katastrophe zur nächsten. Dabei gibt es dann noch diverse Überkreuz-Begegnungen. Man kann anfangs schon mal den Überblick verlieren bei so vielen hübschen Männern. Schmunzelt sich dann aber leicht wieder ins Geschehen zurück. War diese Kritik hilfreich?
1 von 2 Besuchern fand diese Kritik hilfreich. |