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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'Ronin'

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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann
veröffentlicht am 18.10.1998
90%
Im alten Japan war der Begriff "Ronin" die Bezeichnung für Samurai, die sich als Banditen durchs Leben schlagen mußten, weil sie keinen Meister haben. Auch in der Gegenwart gibt es wieder Menschen, auf die diese Bezeichnung zutrifft, denn durch das Ende des kalten Krieges gibt es einige ehemalige Agenten, die nun nicht mehr für ein bestimmtes Land arbeiten und daher auf Gewinne aus unabhängigen Projekten angewiesen sind.

Einige dieser "Ronin" treffen sich in Paris, um einen neuen Job zu besprechen: Sam (Robert De Niro, Heat), Vincent (Jean Reno, Godzilla), Seamus (Jonathan Pryce, Der Morgen Stirbt Nie) und einige andere sollen einen geheimnisvollen silberfarbenen Koffer für einen unbekannten Auftraggeber besorgen. Der Auftraggeber wird von Dierdre (Natascha McElhone, demnächst auch in "Die Truman Show" zu sehen) vertreten, die auch die Verhandlungspartnerin der ehemaligen Agenten ist.
    Nach einigem hin und her werden sich beide Seiten einig und das zusammengewürfelte Team macht sich an die Beschaffung des Koffers, der sich in einer Villa in Südfrankreich befindet. Obwohl die ehemaligen Agenten aus der ganzen Welt kommen, ist jeder ein Spezialist auf seinem Gebiet, und ein ausgefeilter Plan dürfte zum Erfolg des Projektes führen.

Im Gegensatz zu ihrer früheren Überzeugung arbeiten die "Ronin" nicht mehr für ein bestimmtes Land oder eine bestimmte Ideologie, sie wissen sogar oft nicht einmal, in wessen Auftrag sie eigentlich unterwegs sind. Ihnen geht es nur noch darum, aus ihren erlernten Fähigkeiten genug Profit zu ziehen, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
    Der Film besticht durch exzellent inszenierte Autoverfolgungsjagden in engen Gassen und auf kurvenreichen Landstraßen, die insbesondere dadurch auffallen, daß sie nicht überzogen wirken. Leider muß man so etwas ja heutzutage schon lobend erwähnen, wenn ein Auto nicht sofort explodiert, sobald es auch nur in die Nähe einer Leitplanke kommt. Auch alle anderen Ereignisse wirken nicht an den Haaren herbeigezogen wie in anderen Spionage-Actionfilmen, sondern sind logisch nachvollziehbar. Mich persönlich freut es zu sehen, daß der Franzose Jean Reno mehr und mehr zum Standardrepertoire des amerikanischen Kinos wird, denn er ist in meinen Augen einer der charismatischsten Schauspieler unserer Zeit und hat sich das mehr als verdient.

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