Das Besondere an dem Krimi ist die Erzählweise. Sie hält die Spannung aufrecht. Es werden mehrere Handlungsstränge geschickt miteinander verknüpft, die beim Zuschauer eine ganze Reihe von Aha-Erlebnissen auslösen. Die brutal geschilderte Vergewaltigung am Anfang ist nur so eine Art Starter. Dann folgen überraschende Wendungen: Unschuldige werden schuldig, die Obrigkeit hat auch Dreck am Stecken und in einer Atmosphäre wachsenden Misstrauens zwischen allen Akteuren kommt es zu einem unerwarteten Ende, bei dem der Text eines Liedes Interpretationsmöglichkeiten liefert. Letztlich hängt man bei der Frage nach Recht oder Gerechtigkeit. Ein Krimi der anderen Art - nicht unspannend. War diese Kritik hilfreich?
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