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Kritik von André Gerstenberger zu 'Es - Wovor hast du Angst?'

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Kritik von André Gerstenberger
veröffentlicht am 05.10.2017
90%
Ein Remake ist eine Neuverfilmung eines bereits existierenden, meist mehrere Jahrzehnte älteren Films.
Ich habe vor ein paar Monaten das Original angeschaut und war mit einer Laufzeit von 187 Minuten sehr üppig. Es war daher selbstverständlich das ich mir das Remake im Kino ansehen werde.

Nun das Original war ja ein zweiteiliger Fernsehfilm der auf Blu-ray zusammen geschnitten wurde. Das Remake stellt sozusagen den ersten Teil dar und ist somit deutlich üppiger ausgefallen mit einer Laufzeit von 135 Minuten. Das merkt man vorallem an der Erzählstruktur, denn das Remake erzählt den deutlich detaillierter was die Geschichte angeht.

Man merkt, dass Andrés Muschietti keine plumpe Neuverfilmung inszenieren wollte, denn das Remake ist rasanter, spektakulärer und moderner. Der Film stellt somit ein sinnvolles Remake dar, da es gerade für die jüngeren Leute, ein deutlich interessanterer Film sein dürfte als das Original.

Das Szenenbild wurde perfekt eingefangen. Man fühlt sich wie in die 80er Jahre zurückversetzt, da man viele Details liebevoll umgesetzt hat. Auch die Kostüme sowie die Frisuren wurden perfekt umgesetzt.

Pennywise bekam ein besseres Make Up als im Original, da er furchteinflößender auf das Publikum wirkt und Bill Skarsgård ihn sehr authentisch dargestellt hat. Seine Gestik und Mimik, wirken sehr professionell.

Der Film baut ordentliche Spannung auf und ab der 60. Filmminute, erreicht der Film eine enorme Spannung und diese hält bis zum Ende des Films an. Man langweilt sich keine Sekunde, da Andy Muschietti, zwei perfekt eingesetzte Schockmomente bietet, die mir den Schweiß auf die Stirn getrieben haben.

Die Schauspieler wurden sehr sorgfältig ausgewählt. Sie wirken sehr bodenständig und wurden perfekt besetzt. Kein Schauspieler wirkt, deplatziert. Jeder bekommt die Leinwandpräsenz die er brauch um sich in den Mittelpunkt zu drängen. Insgesamt wirken die Charaktere, sehr frisch. Man hat nicht das Gefühl, das man im Drehbuch irgendwas mitein bauen wollte, was mit der Geschichte nichts zu tun hat. Der Film nimmt sich etwas mehr Zeit für die Charaktere, dadurch wird dem Film mehr Tiefe verliehen.

Der Gewaltgrad ist aus heutiger Sicht, auf einem sehr ordentlichen Niveau und wird den modernen Kinogänger, zufrieden stellen. Hier und da hat man es vielleicht etwas übertrieben, aber dafür ist es ja ein Remake, da es aus heutiger Sicht und dem Stand der Technik eben genau das bietet, was man erwartet von einem Horrorfilm.

Fazit: Ein sehr gelungenes Remake. Die Schlüsselmomente hat Andy Muschietti perfekt nach verfilmt. Der Rest wirkt allerdings wie ein Film, der nicht versucht hat sich zu sehr an das Original zu klammern . Das kommt dem Film eben zu Gute, da er deutlich unterhaltsamer ist als das Original. Für Fans von waschechten Horrorfilmen ein perfekter gemachter Film.

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