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Kritik von Frederik Braun zu 'Inception'

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Kritik von Frederik Braun
veröffentlicht am 04.08.2010
95%
Christopher Nolan ist zurzeit einer der besten und erfolgreichsten Regisseure in Hollywood. Von seinem einzigartigen Thriller "Memento" über den mysteriösen "Prestige" bis hin zu den Superheldenverfilmungen "Batman Begins" und "The Dark Knight", die bis heute als beste ihres Genres gelten - alles sind anspruchsvolle und großartig inszenierte Filme, die keinem mehr aus dem Kopf gehen dürften. Sein neuestes Werk "Inception" kann sich ebenfalls in diese Riege einreihen. Wie schon in "Prestige" spielt Nolan mit unserem Verstand: Manchmal wirft er die szenische Chronologie durcheinander, das Ende des Films überlässt er sogar dem Zuschauer selber.

Dabei ist "Inception" eigentlich ein Heist-Movie wie es im Buche steht. Man muss nur diese futuristische Erfindung akzeptieren, die es erlaubt, dass Menschen in Träume anderer einsteigen und diese sogar manipulieren können:

Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) ist einer dieser sogenannten Traumdiebe, der vor seinem bislang größten Coup steht: Für den einflussreichen Firmenchef Saito (Ken Watanabe) soll er mit seinem Team (Ellen Page, Joseph Gordon-Levitt, Tom Hardy und Dileep Rao) dem Erben eines Konkurrenzunternehmens (Cillian Murphy) einen Gedanken einpflanzen, der ihn dazu bringen soll die Firma seines verstorbenen Vaters (Pete Postlethwaite) aufzulösen. Dieser Vorgang, "Inception" genannt, ist bisher nur einem gelungen: Cobb selbst. Und dieses Ereignis hat einen bitteren Beigeschmack, denn es ist unmittelbar verbunden mit einem dunklen Geheimnis, das der Traumdieb hegt.

Die Art und Weise wie Nolan mit den verschiedenen Traumebenen spielt ist besonders am Ende spektakulär und spannend inszeniert. Der finale Schachzug des Cobb-Teams wird in die Filmgeschichte des Actionkinos eingehen. Wie in "Prestige" gilt auch hier: Ein Moment der Unachtsamkeit kann einen komplett aus dem Kontext bringen.

Fazit: "Inception" ist ein spannender und bildgewaltiger Film, der mit einem tollen Cast (DiCaprio, Watanabe, Murphy & Co.) und einem bombastischen Zimmer-Score ausgestattet ist. Einziger Kritikpunkt ist vielleicht, dass in den Traumwelten oft das Surrealistische zu kurz kommt. Aber das ist nur ein kleiner Wehmutstropfen in einem ansonsten überaus gelungenen Cyberthriller, mit dem Nolan wieder einmal einen cineastischen Meilenstein gesetzt hat.

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