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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'Down'

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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann
veröffentlicht am 22.05.2002
15%
Ein Remake ist eine Neuverfilmung eines bereits existierenden, meist mehrere Jahrzehnte älteren Films.
Ein Fahrstuhl im Millenium Building in New York spielt verrückt. Immer wieder kommt es zu Pannen und Unfällen, die Techniker können aber keinen Fehler finden. Die Lage wird immer brisanter, denn es gibt bereits die ersten Opfer.

Das Millenium Building in New York ist, wie alle Wolkenkratzer der Welt, auf seine Fahrstühle angewiesen. Ein schneller Kundendienst ist daher äußerst wichtig, wenn es einmal zu einer Panne kommt. Diese Aufgabe bewältigen Mark Newman (James Marshall) und sein Kollege Jeffrey (Eric Thal) zwar sehr gut, einen technischen Fehler können die beiden an der Steuerung des Fahrstuhles aber nicht ausmachen. Es scheint alles in Ordnung zu sein, die Unfälle der letzten Tage, bei denen der Fahrstuhl so etwas wie ein Eigenleben entwickelt hat, bleiben aber ungeklärt. Ein Abschalten der Aufzüge für eine genauere Suche nach den Ursachen ist in den Augen des Managers (Ed Herrmann) nicht möglich, denn ohne Aufzüge ist das Gebäude ohne wirkliche Transportmöglichkeiten, was enorme wirtschaftliche Konsequenzen mit sich bringen würde.
Aber die Zwischenfälle im Aufzugschacht gehen weiter, und es gibt bereits die ersten Todesopfer zu beklagen. Nicht nur beiden Techniker, sondern auch die Skandalreporterin Jennifer Evans (Naomi Watts) versuchen der Sache auf den Grund zu gehen. Selbst die Polizei fühlt sich bald berufen etwas zu unternehmen, was die Aufklärungsversuche von Mark und Jennifer stark behindert, denn Zivilpersonen sind im Gebäude nicht mehr erwünscht. Während die Behörden nach einem wahnsinnigen Attentäter suchen, sind der Techniker und die Reporterin auf einer ganz anderen Fährte!

Muß das wirklich sein? Ein Remake eines B-Trash-Horrorfilmes mit großem Budget, ohne dabei nennenswerte Ausfeilungen an der Handlung vorzunehmen? Das Original "Fahrstuhl des Grauens" hatte durch seine billige Machart irgendwo wenigstens noch einen eigenen Charme, der ist bei "Down" aber nun gänzlich flöten gegangen. Auch die Spezialeffekte haben in einem Film der nach dem Jahre 2000 entstanden ist, nun wirklich nichts mehr zu suchen. Ob Dick Maas, der sowohl für das Original im Jahre 1983 als auch für dieses Remake verantwortlich war, sich hiermit einen Gefallen getan hat, wage ich einmal zu bezweifeln. Daß er Filme machen, weiß man, spätestens seit dem ersten Teil der abgedrehten Familienkomödie "Flodder - eine Familie zum Knutschen", doch eine Steigerung seines Ruhmes wird er mit "Down" sicherlich nicht erreichen, auch wenn es hier zwei nette Überblendungen und einige wenige nette Szenen gibt. Für eingefleischte Freunde des billigen Horrors taugt der Film vielleicht noch, ansonsten ist der Film einfach nur lächerlich.

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