foyer - hier geht's zur startseite... die aktuellen kinocharts für Deutschland und USA aktuelle Meldungen aus der Kinowelt die aktuellen Kino-Starttermine fü Deutschland kinoprogramm unsere aktuellen kritiken heimkino - aktuelle DVD-Termine directory - Stöbere in unserer Datenbank background - Informationen rund um zelluloid.de
zelluloid

Kritik von Frederik Braun zu 'Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten'

WERBUNG
Partner von Entania
Kritik von Frederik Braun
veröffentlicht am 25.05.2011
75%
The Walt Disney Company (WDC), umgangssprachlich meistens Disney genannt, ist ein US-amerikanischer Medienkonzern mit Sitz in Burbank, Kalifornien. Gegründet wurde die Firma als Disney Brothers Cartoon Studio (1923) und Walt Disney Productions (circa 1930) von den Brüdern Walt und Roy Disney. Am 6. Februar 1986 wurde sie in The Walt Disney Company umbenannt.
www.disney.com

Externer Link öffnet sich in neuem Fenster. Bitte beachte dazu unsere Nutzungsbedingungen.
Als Johnny Depp einst Disney seine irrwitzige Version von Captain Jack Sparrow präsentierte, wusste keiner so richtig, ob er jetzt weinen oder lachen sollte. Gott sei Dank gab man Depps Interpretation eine Chance - und so wurde 2003 mit "Fluch der Karibik" eine der originellsten und genialsten Filmfiguren der Neuzeit geboren.
Zwei Fortsetzungen später zählt die Piratenserie zu den erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten, und so sollte es nur eine Frage der Zeit sein bis Produzent Jerry Bruckheimer die Segel für einen vierten Teil setzt.

"Fremde Gezeiten" nennt sich Teil 4, und der Film ist in vielerlei Hinsicht ein Neuanfang. Allein schon aufgrund der Tatsache, dass nach dem dritten Film die Geschichte um Will und Elisabeth - die bisherigen Protagonisten an der Seite von Sparrow - zu einem Ende gefunden hat und daher eine Vielzahl von Charakteren nicht mehr mit von der Partie sind. Dem ein oder anderen Fan mag das missfallen, es ist letztlich jedoch ein sinnvoller Schritt gewesen, um der Reihe nach dem dritten Teil frischen Fahrtwind zu geben.

Der Film beginnt in London, als Jack und sein treuer Gefolgsmann Joshamee Gibbs für ihre Taten gehängt werden sollen. Auf ihrer Flucht stolpert Jack über seine ehemalige Flamme Angelica, die sich als Tochter des berühmt berüchtigten Piraten Captain Blackbeard entpuppt und mit Jacks Hilfe die Quelle der ewigen Jugend finden will. Zeitgleich macht sich auch Jacks alter Widersacher Barbossa, diesmal im Auftrag des englischen Königs, auf die Suche, und auch die spanische Krone schickt ein paar Schiffe ins Rennen. Eine verrückte Odyssee beginnt, auf der Zombieoffiziere und Meerjungfrauen den Weg der Seemänner kreuzen...

Der Cast ist wieder mal top besetzt. Allen voran natürlich wieder Johnny Depp, der in seiner Paraderolle als Captain Jack Sparrow ein weiteres Mal glänzt. Auch wieder mit von der Partie sind Geoffrey Rush als Hector Barbossa und Kevin R. McNally als Jacks treuer erster Offizier Joshamee Gibbs, die wie in allen bisherigen Teilen in ihren Rollen amüsieren. Auch Stones-Gitarrist Keith Richards - Depps Vorbild für Sparrow - hat wieder einen kleinen Auftritt als Jacks Vater Captain Teague.
Der restliche Cast ist neu: Hier überzeugt vor allem der stets eindrucksvoll präsente Ian McShane (zuletzt als hinterlistiger Waleran in "Die Säulen der Erde") als Piratenlegende Blackbeard. Penélope Cruz macht als Angelica in zweierlei Hinsicht eine gute Figur. Und Sam Claflin (ebenfalls in "Die Säulen der Erde") und Astrid Berges-Frisbey umspannen nach Wills und Elisabeths Ausscheiden die für die Reihe typische Liebesgeschichte.

Die Handlung ist vom Tempo her wieder mehr an den ersten Film angelehnt und sehr viel ruhiger erzählt als "Dead Men's Chest" und "At World's End". Eingefleischte Fans der ersten beiden Fortsetzungen werden daher die zahlreichen, auf die Spitze getriebenen Wendungen und Seitenwechsel der Prota- und Antagonisten vermissen, wohingegen wohl Kinogänger, die mit den Filmen um Davy Jones und seiner Crew nicht so viel anzufangen wussten sich mit diesem Teil wieder besser anfreunden können.

Fazit: Auch wenn sich "On Stranger Tides" (Originaltitel) in der Mitte etwas ziehen mag, so sind allein Jacks Flucht aus London und die Jagd nach den Meerjungfrauen absolute Höhepunkte, die der Kinobesuch schon wert ist. Insgesamt ist Rob Marshall eine solide Fortsetzung gelungen. Die 2D-Version reicht allerdings völlig aus, der 3D-Effekt ist im Fall von "Fremde Gezeiten" eher überflüssig.

War diese Kritik hilfreich?
11 von 16 Besuchern fanden diese Kritik hilfreich.
 
weitere Kritiken zu diesem Film
21.05.2011Jutta Hannecker
85%
21.05.2011Sven Schackmann
75%
21.05.2011Kurt Bern
10%
21.05.2011Andreas Hohenreiter
20%
25.05.2011Frederik Braun
75%
06.06.2011Astrid Salz
60%
05.10.2011Christina Kern
75%
Eigene Kritik schreiben
Weitere Kritiken in der aktuellen Übersicht oder im Archiv
 
 Teil der Serie 'Fluch der Karibik' 
 Fluch der Karibik (2003)  
 Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 (2006)  
 Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt (2007)  
 Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten (2011)  
 Pirates of the Caribbean: Salazars Rache (abgedreht, 2017)  
 
zelluloid - Navigationselement
WERBUNG
Kurz-Link zu dieser Seite: http://zel.lu/k6d3
foyer | charts | filmnews | kinostarts | kinoprogramm
kritiken | heimkino | directory | background
 
zelluloid.de • ©1998-2017 Denis Hoffmann & Alexander Jachmann
 
SitemapImpressuminfo@zelluloid.de
Hinweise zum DatenschutzNutzungsbedingungen