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Kritik von Kurt Bern zu 'Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten'

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Kritik von Kurt Bern
veröffentlicht am 21.05.2011
10%
Ein Prequel ist eine Fortsetzung eines Films, die aber chronologisch vor der Handlung des vorherigen Werks angesiedelt ist.
The Walt Disney Company (WDC), umgangssprachlich meistens Disney genannt, ist ein US-amerikanischer Medienkonzern mit Sitz in Burbank, Kalifornien. Gegründet wurde die Firma als Disney Brothers Cartoon Studio (1923) und Walt Disney Productions (circa 1930) von den Brüdern Walt und Roy Disney. Am 6. Februar 1986 wurde sie in The Walt Disney Company umbenannt.
www.disney.com

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Dass Hollywood die Ideen ausgegangen sind beweist ein Blick auf die Startliste von Kinofilmen. Fortsetzungen und Prequels so weit das Auge reicht. Dass "Fluch der Karibik" bereits nach Teil 1 ideenlos war, zeigten die Fortsetzungen, die sich durch ein irrwitziges Feuerwerk an dubiosen Handlungssträngen hangelten ohne wirklich Sinn zu machen. Mit dem aktuellen vierten Teil folgt man dem Trend der Ideenlosigkeit. Der Wechsel von liebgewonnen Charakteren und einem soliden Regisseur hat dem Film nicht gut getan. Das, was Teil 1 bis 3 noch ausgezeichnet hatte, sucht man hier vergebens und Johnny Depp hat als Captain Jack Sparrow nichts mehr zu bieten. Einzig Geoffrey Rush als Barbossa ist ein himmlischer Lichtblick (dafür erreicht der Film 10%), und er versteht es auch, im vierten Teil neue Seiten seiner Figur zu präsentieren, was Johnny Depp nicht gelingt. Penélope Cruz wirkt vollkommen deplaziert und man vermisst das Feuer einer Keira Knightley, die ihren Clinch mit Jack Sparrow glaubwürdiger darzustellen vermochte als Cruz, die über viele Stellen eher gelangweilt wirkt, als feurig. Besonders störend wirkt der Einbau eines Klerikers, der als Glaubensbekehrer so deplaziert ist wie ein Pinguin in der Wüste. Selbst die meisterhaft gestalteten Sets und Kulissen aus den ersten drei Teilen sucht man hier vergebens. Alles wirkt lieb- und vor allem lustlos zusammengeschustert, und man wünscht sich eigentlich nur, dass endlich Schluss ist. Ein "Hurra" nach zähen 136 Minuten, die eigentlich Spaß machen sollten.
Und welcher geistreiche Besserwisser aus der Chefetage bei Disney kam auf die Idee, die deutsche Stimme von Johnny Depp alias Captain Jack Sparrow zu wechseln? Manchmal fragt man sich wirklich, was in den Köpfen dieser Strippenzieher vorgeht.
Aber wie immer laufen die Menschen scharenweise in diesen Film und sorgen wieder für prall gefüllte Brieftaschen der Produzenten, statt zu sagen: Hey Leute, es ist genug.
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