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Kritik von Jutta Hannecker zu 'Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten'

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Kritik von Jutta Hannecker
veröffentlicht am 21.05.2011
85%
The Walt Disney Company (WDC), umgangssprachlich meistens Disney genannt, ist ein US-amerikanischer Medienkonzern mit Sitz in Burbank, Kalifornien. Gegründet wurde die Firma als Disney Brothers Cartoon Studio (1923) und Walt Disney Productions (circa 1930) von den Brüdern Walt und Roy Disney. Am 6. Februar 1986 wurde sie in The Walt Disney Company umbenannt.
www.disney.com

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Captain Jack is back! Vom "Ende der Welt" zurück, macht er sich im vierten Teil der Reihe "Pirates of the Caribbean" auf die Suche nach der Quelle der ewigen Jugend. Hierbei muss Captain Jack beweisen, dass er auf seiner Erkundungstour durch "Fremde Gezeiten" auch als Landei eine gute Figur macht. Seine Black Pearl fristet nämlich ihr Dasein als Buddelschiff und ein neues Schiff ist nicht so leicht aufzutreiben. Praktisch, denn so gibt es keinen Grund, die äußerst lästigen Seeungeheuer in die Fortsetzung einweben zu müssen. Dafür wurde Platz geschaffen für wunderschöne Seejungfrauen, deren Tränen magische Kräfte haben. Eines von diesen zauberhaften Fabelwesen (zum Dahinschmelzen: Astrid Berges-Frisbey) verdreht einem äußerst schnuckeligen Missionar den Kopf, womit aus hochromantischem Seemannsgarn eine neue Liebesgeschichte als Nebenhandlung gesponnen werden konnte. Am Ende des Tages eine sehr gute Idee von den Machern. Denn die Romanze von Will (Orlando Bloom) und Elizabeth (Keira Knightley) ist zu Ende erzählt. Aus! Basta! Amen! Auch wenn der Abschied, insbesondere von Will, sehr schwer fällt. Dafür darf Jack, Entschuldigung, Captain Jack zeigen, dass er schon mal sein Herz an eine Dame verloren hat. Seine feurige Ex-Flamme Angelica (Penelope "Furiosa" Cruz) begleitet den ewigen Schwerenöter kämpfend, sexy und sehr gewieft durch das neue Abenteuer.

Die Piraten-Trilogie hat Disney mehr Geld in die Kassen gespült, als Dagobert Duck jemals in seiner Schatzkammer aufbewahren konnte. Allein aus wirtschaftlichen Gründen musste daher ein neuer Teil her. Nachdem die beiden Fortsetzungen der ersten Episode nie das Wasser reichen konnten, durfte man mit Recht befürchten, dass "Fremde Gezeiten" ein an Special Effects überbordender, nerviger, klamaukiger Abklatsch wird. Die Androhung, die neue Folge käme in 3D, ließ diese Sorge nicht kleiner werden. Umso größer ist jetzt die Überraschung, dass "Fremde Gezeiten" eine völlig neue Handschrift trägt. Dazu hat maßgeblich der neue Regisseur Rob Marshall beigetragen, unter dessen Fittiche sich Penelope Cruz bereits eine Oscar-Nominierung ("Nine") erspielen konnte und die jetzt mit viel Hingabe die glühende Piratenbraut gibt. Hut ab auch für die Drehbuchautoren Ted Elliott und Terry Rossio. Den Beiden ist es tatsächlich gelungen, um den Kult-Captain und einige vertraute Figuren (z. B. Geoffrey Rush als Barbossa und Keith Richards als Jacks Dad) ein neues, durchaus charmantes Abenteuer zu stricken.

Apropos Keith Richards. In den Originalfassungen imitiert Johnny Depp das Nuscheln des Rockstars so gekonnt, dass ihm sein Spiel im ersten Teil eine Oscar-Nominierung einbrachte. Daher funktioniert der Gag mit seinem Dad gerade in englischsprachigen Ländern so bombastisch. Dass das schwer zu synchronisieren ist, ist jedem klar. Nicht jeder kann den Jack. Auch nicht David Nathan, der übliche Synchronsprecher von Johnny Depp. Daher wurde er für die Trilogie bisher sehr gekonnt von Marcus Off vertreten. Der Depp von Disney allerdings, der jetzt entschieden hat, dem Jack wieder die Stimme vom David zu verpassen, gehört für immer und ewig auf die Black Pearl zum Schrubben des Decks verbannt. Denn diese Entscheidung irritiert nicht nur während des ganzen Films, sondern sie trübt auch ungemein das Vergnügen. Daher wäre diese Strafe durchaus angemessen. Die Möglichkeit dafür lässt das Ende des vierten Teils erhoffen. Dieses lässt nicht nur offen, sondern auch vermuten, dass der beliebteste aller Piraten demnächst wieder den wackeligen Boden seines heißgeliebten Schiffs unter seinen Füßen haben darf. Dann schon mal "Yo Ho, Captain, volle Fahrt voraus, wir können es nicht erwarten!"

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