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Kritik von Steven Huber zu 'Gran Torino'

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Kritik von Steven Huber
veröffentlicht am 30.12.2012
85%
Gran Torino: Pure Inspiration wie gut ein Film doch sein kann. Es geht um Menschen, die falsch verstanden ganz nah aneinander wohnen und Barrieren aufgebaut haben, die eigentlich total daneben sind und die keiner braucht. Der eine hat nichts, der andere hat ganz viel. Der, der nichts hat, hat Angst, dass er nie zu etwas kommt. Der mit Besitz hat Angst vorm Verlust. Alle scheinen Angst zu haben.

Die Nachbarschaft eines ehemaligen Vietnam-Veteranen (Clint Eastwood) scheint in seinen Augen mehr und mehr den Bach runterzugehen. Gangs, Drogendealer, ethnische Minderheiten - die er auf den Tod nicht leiden kann und die in seinen Augen bleiben sollen wo Sie herkommen- also definitiv "woanders!".

Die Asiaten aus dem Haus nebenan nerven ihn sehr. Eines Tages hilft er deren Sohn eher unbewusst und wird von der Familie trotz all seiner Abneigung verehrt und beschenkt. Anfangs lehnt er auf seine kantige Art und Weise genervt ab, doch die Nachbarn bleiben hart und man nähert sich an. Mit der Zeit fühlt er sich für die Kids eine Tür weiter verantwortlich, passt auf diese auf und schützt diese vor dunklen Gestalten. Dass sein Einmischen Konsequenzen hat wird insbesondere im letzten Drittel des Films klar, auch klar wird, dass alle im Kreislauf der Gewalt eigentlich nur Verluste einfahren, teils mit Ihrem Leben bezahlen.

Dieser Film ist ein Statement. Gewalt erzeugt mehr Gewalt - manchmal siehst Du nicht, auf welcher Seite der Sieger plaziert ist und manchmal gibt es gar keinen Sieger. Such Dir Deine Freunde gut aus - weil wenn Du mit drinnen hängst, hängst Du mit drinnen. Dieser Film ist sehr straight und direkt. Die Dialoge des Drehbuches sind absolut passend und glaubwürdig. Ein zeitloser Film, gebannt sieht man zu was passiert und man nimmt das Gesehene mit sich, auch wenn der Film lange aus ist. So muss ein Film sein. Für Fans von "Mystic River", "Dirty Harry", Clint Eastwood, und alle, die Kino lieben.

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