Der Film aus der Sicht einer Frau, die keine Ahnung von den Vorgängerfilmen "
Batman Begins" oder "
The Dark Knight" hat, geschweige denn vom Comic oder einer anderen Produkton.
Der maskentragende Schurke Bane (Tom Hardy) bedroht und terrorisiert Gotham City, während Bruce Wayne (Christian Bale) den Batman-Anzug eingemottet hat und sein tristes Dasein fristet. Es scheint, als sei nur der hitzköpfige junge Polizist John Blake (Joseph Gordon-Levitt) davon überzeugt, dass Batman wieder erscheint. Und nach einem Besuch der katzenhaften Meisterdiebin Selina Kyle (Anne Hathaway) scheint Batman selbst auch der Meinung zu sein, wieder in Aktion treten zu müssen. Nach einigen Kämpfen, die der überlegene Schnurke gewinnt, findet sich Bruce Wayne in einem unterirdischen Gefängnis wieder. Während Bane Gotham City weiterhin mit der Detonation einer Atombombe bedroht und in Schach hält, erlebt man, wie Wayne zu seiner alten Form zurückfindet und schließlich entkommt. Mit der Hilfe der Diebin, die offensichtlich Catwoman darstellen soll (worauf ich von alleine aber nie gekommen wäre, ich hab mir das alles anders vorgestellt ...) gelingt es schließlich, Gotham City zu retten und Bane zu töten.
Ich glaube, dadurch dass ich die anderen Teile nicht gesehen habe, habe ich keinen Nachteil gehabt. Die Story hat sich mir erschlossen, wenn auch einige Szenen für meinen Geschmack zu lang gezogen waren. Aber der Film dauerte ja auch sagenhafte 164 Minuten ohne Pause. Die Kulisse war grandios, die Effekte waren nicht schlecht, aber es hätte besser sein können. Dafür, dass der Film so gehyped wurde, war ich doch froh, nur den Studenteneintrtitt bezahlt zu haben.
Auch muss ich zugeben, mit den ganzen Namen ziemlich durcheinander geraten zu sein. Bane, Wayne, Blake ... da hat sich niemand ein Bein ausgerissen, was die Kreativität anging. Dafür kann aber der Film nichts, der war trotzdem sehenswert. Die Jungs, mit denen ich den Film angeschaut hatte, waren übrigens einstimmig der Meinung, er sei klasse gewesen. Zugegeben, mit dem Cast konnte der Film auch kein Flop werden. Jopseh Gordon-Levitt, den ich nur aus "10 Dinge die ich an dir hasse" kannte, hat seine Rolle ebenso gut gespielt wie Anne Hathaway. Beiden merkte man nicht mehr die Teeniefilme an, bei denen sie einst mitgewirkt hatten.
Hans Zimmers Musik trug sicherlich einiges zur Athmosphäre bei, die ich persönlich als sehr beklemmend und düster empfand. Das lag sicherlich auch an der fürchterlichen
Tragödie in Colorado, welche dem Film bei mir in der ersten halben Stunde beinah Angst gemacht hatte.
Alles in Allem ist der Film sicher sehenswert und ich bin dankbar, dass er nicht in 3D war.