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Kritik von Denis Hoffmann zu 'Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund'

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Kritik von Denis Hoffmann
75%
Der Millionär Charles Morse fliegt in seinem Privatjet nach Alaska, wo der Modefotograf Robert Green Aufnahmen von seiner Frau, einem berühmten Supermodel, machen kann. Auf der Suche nach besseren Motiven machen sich die beiden Männer und ein Assistent noch tiefer in rauhe Wildnis auf, und lassen die Frau in der urigen Waldhütte zurück. Gerade zu dem Zeitpunkt, als Charles seinen Verdacht gegenüber Robert äußern will, daß dieser ein Verhältnis mit seiner hübschen Frau habe, gerät das Flugzeug in einen Vogelschwarm und stürzt in einen See ab, wobei der Pilot sein Leben lassen muß. Die drei Überlebenden sind in der menschenleeren Gegend völlig auf sich allein gestellt. Die einzige Gesellschaft, die sie bekommen, ist die eines hungrigen Bären, der mit der Verspeisung Assistenten (Filmgesetz, §12b: Der Schwarze in der Nebenrolle stirbt immer zuerst!) seinen Hunger aber noch nicht ausreichend stillen kann. Also sind nur noch die beiden ungleichen Kontrahenten übrig; der Haken ist nur, daß sie einander brauchen, um überleben zu können.
   Obwohl es dem Film nicht an Actionszenen mangelt, vermeidet der neuseeländische Regisseur Lee Tamahori (»Die Letzte Kriegerin«) gekonnt, die üblichen Handlungsteile (Einführung der Charaktere, spannungstreibende Einlagen, dumpfbackiger Showdown) aneinanderzureihen. Im Gegenteil, er konzentriert sich viel mehr auf seine Figuren und die Ironie, durch die das Schicksal die beiden voneinander anhängig macht. Über Anthony Hopkins' Schauspielerei braucht man keine großen Worte mehr zu verlieren, da stimmt einfach alles. Aber daß auch Alec Baldwin in anspruchsvollen Rollen zu überzeugen weiß, ist schon eine kleine Überraschung. Man spürt förmlich die knisternde Spannung zwischen den beiden, und die tollen Naturaufnahmen runden den unerwartet positiven Gesamteindruck ab.

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