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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund'

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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann
veröffentlicht am 09.05.1998
85%
Nach einem Unfall mit einem Flugzeug mitten im Nirgendwo der malerischen Berge muß eine Gruppe von drei Männern sich alleine durch die Wälder schlagen, in denen die größte Gefahr neben dem eisigen Wetter wilde Bären sind, die mit ihren Krallen einen Menschen aufschlitzen können. Für echte Abenteurer wäre diese Aufgabe sicherlich spielend zu meistern, aber Abenteurer sind die drei nun wirklich nicht...

Für Modeaufnahmen fliegen der Multimillionär Charles Morse (Anthony Hopkins, Das Schweigen der Lämmer) und sein Team in die unberührte Natur der Berge Alaskas. Die Ehefrau Morses, Mickey (Charles Morse), ein Fotomodell, soll dort abgelichtet werden. Ihr Gatte interessiert sich für den Rummel nur recht wenig; er verbringt seine Zeit lieber hinter irgendwelchen Buchseiten, denn er ist ein echter Bücherwurm, der alles wissen will. Das Buch, das er im Moment liest, beschäftigt sich mit dem Überleben in der Wildnis, was ihm hier und da noch nützlich sein soll.
    Robert Green (Alec Baldwin, demnächst in "Das Mercury Puzzle" zu sehen), der Manager der Mission, entdeckt in der Holzhütte in der sie untegebracht sind, ein Bild eines alten Indianers, den er unbedingt ablichten will. Um ihn zu finden, müssen die Städter nun einige Meilen weit fliegen. Unterwegs geraten sie in einen Vogelschwarm, was die kleine Propellermaschine zum Absturz bringt. Nur der Millionär, der Manager und Stephen (Harold Perrineau Jr., Romeo und Julia) überleben die Katastrophe und müssen sich nun auf eigene Faust durch die Wildnis bis zur nächsten Aussenstelle der Zivilisation durchschlagen. Keiner von ihnen hat irgendeine praktische Erfahrung in den Wäldern, lediglich das Wissen aus Büchern, das Charles sich angeeignet hat, kann ihnen ein wenig weiterhelfen und ihnen kleine Orientierungshilfen über das Verhalten in der freien Natur liefern. Ob das allerdings reichen wird, um wieder nach Hause zu gelangen, ist fraglich, denn die eisigen Berge Alaskas sind nicht ihre einzigen Gegner; auch wilde Bären treiben sich hier herum, und die sind äußerst hungrig, vor allem wenn sie Blut riechen.

Die Rollen der beiden Hauptdarsteller Hopkins und Baldwin sind sehr stark ausgeprägt und werden von ihnen mit viel Leben erfüllt; die Entwicklung der Beziehung zwischen ihnen ist interessanter und spannender als in so manchem Actionstreifen. Ebenso wie in "City Slickers" müssen sich hier unerfahrene Städter in der freien Natur bewähren. Auch die Natur wird in tolle Bildern eingefangen, aber die Handlung ist ausgeprägter als in anderen Filme, die hauptsächlich durch Landschaftsaufnahmen beeindrucken, wie zum Beispiel Sieben Jahre in Tibet oder Fräulein Smillas Gespür für Schnee.

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