"Gesetz der Rache" ist nicht nur bloß ein Action-Thriller. Dieser Film kritisiert das amerikanische Rechtssystem und thematisiert hauptsächlich die Selbstjustiz. Die Story ist interessant und wird gut umgesetzt, es kommt also keine Langweile auf. "Gesetz der Rache" hat zudem noch ein paar lustige Stellen, was man dem Film eigentlich gar nicht zugetraut hätte, und ja, sogar das ganze Publikum ist bei einer Szene richtig zusammengezuckt. Unterhaltung pur! Negativ ist nur das Ausmaß gegen Ende. Da wird doch eindeutig viel zu sehr übertrieben, was der Film gar nicht nötig gehabt hätte. Es war auch viel über das Ende diskutiert worden und meist als schwach empfunden, aber ich muss sagen, dass es eigentlich ganz gut war. Schlecht war vielleicht die Wandlung des Hauptdarstellers
Gerard Butler, der als Witwer anfangs noch die Symapthien auf seiner Seite hatte. Aber gegen Ende hat sein Verlangen nach Rache gar keine Grenzen mehr und auch Unschuldige werden in Mitleidenschaft gezogen. Der Film ist auch ziemlich brutal - und das bei einer FSK-Freigabe ab 16 Jahren! Also manchmal fragt man sich wirklich, wie die Herren dort beurteilen. Es kommt wohl meistens einfach nur auf die Tageslaune an. So sieht man in "Gesetz der Rache" unter anderem drastische Gewalt, Blut spritzen und Körperteile rumliegen. Das tut der Unterhaltung aber keinen Abbruch. Am Ende bleibt ein etwas überzogener Action-Thriller übrig, der zum Nachdenken über die Gesetzeslage anregt.