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Kritik von Michael Scharsig zu 'Mission: Impossible - Phantom Protokoll'

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Partner von Entania
Kritik von Michael Scharsig
veröffentlicht am 02.01.2012
85%
Ein vierter Teil der Mission-Impossible Reihe war eigentlich nur eine Frage der Zeit, da Hollywood mehr denn je die Ideen auszugehen scheinen. Umso überraschender ist es, dass "Phantom Protokoll" erstens länger auf sich hat warten lassen als gedacht und zweitens, dass der Film ordentliche Kino-Qualität mit sich bringt.

In Sachen Humor hat der Agenten-Thriller noch einmal gut zugelegt, was unter anderem auch an Charakteren wie dem von Simon Pegg ("Shaun of the Dead", "Hot Fuzz") gespielten Benji Dunn liegt. Generell gefällt das komplette Star-Ensemble um Tom Cruise. Zusammen mit Pegg, Jeremy Renner ("The Hurt Locker", "28 Weeks Later"), Paula Patton ("Precious", "Deja Vu", "Hitch") und Tom Wilkinson ("Der Patriot", "Der Ghostwriter", "Shakespeare in Love") formiert sich im Dezember-Blockbuster ein Team, dass für Action, Unterhaltung und Kino-Spaß pur sorgt. Schade ist, dass der "Lost"-Darsteller Josh Holloway nur eine untergeordnete Rolle spielt und dass "Verblendung"-Star Michael Nyqvist als Bösewicht kaum einen Satz hervorbringt - und wenn, dann mit unpassender Synchro-Stimme.

Von Moskau, über Vancouver nach Dubai bieten sich beste Locations für Verfolgungsjagden, Schießereien und Stunts, wie es James Bond nicht besser hätte machen können. Verfolgung während eines Sandsturms, Sprünge vom Burj Khalifa Tower oder Flüchten vor der Explosion des Kremls. Brad Bird hat alles menschenmögliche getan, um dem Zuschauer den haltenden Spannungsbogen aufzuzwingen - das mit Erfolg. Wer jetzt glaubt, dass der vierte Teil von "Mission Impossible" seine Handlung hinter Effekten und Humor versteckt, dem sei gesagt, dass auch die Geschichte nicht von schlechten Eltern ist. Neben der Produktion waren auch am Drehbuch JJ Abrams ("Lost", "Star Trek", "Cloverfield") und Tom Cruise mitbeteiligt. Wie es meistens so ist, kommt "Phantom Protokoll" nicht an den ersten Teil heran, doch mit allen weiteren kann er es locker aufnehmen, weil er dem Popcorn-Kino wieder Leben einhaucht und sich auf Stärken des ersten Teils besinnt. Die Geschichte trumpft mit kleineren Überraschungen und Wendungen.

Insagesamt ist "Mission Impossible: Phantom Protokoll" absolut sehenswert und kann locker mit seinen Vorgängern mithalten. Auch ohne 3D-Geschnörkel treffen hier pure Effekt-Action und interessante Story aufeinander und werden durch einen Zuschuss an Charme und Humor abgerundet. Das sympathische an diesem Film ist: Bei aller Technik und Erfahrung der Helden geht ständig etwas schief - ein Glück, dass das auf die Entstehung dieses Films nicht zutrifft.

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