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Kritik von Thomas Schimmel zu 'The Big Lebowski'

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Kritik von Thomas Schimmel
veröffentlicht am 30.10.2008
100%
Auch wenn es schon einige positive Kritiken über "The Big Lebowski" gibt, kann ich es mir nicht verkneifen, hier auch über meinen absoluten Lieblingsfilm zu schreiben.

Der Dude ist ein in die Jahre gekommener Hippie, der seinen Alltag mit Kiffen, White Russian (Wodka, Kalua und Milch) und vor allem Bowling verbringt. Als ihn jedoch Geldeintreiber mit dem Milionär Lebowski verwechseln, nur weil der zufällig den gleichen Nachnamen wie der Dude trägt, kommt Abwechslung in sein beschauliches Leben. Er wird verprügelt und auf seinen geliebten Teppich, der das Zimmer erst so richtig gemütlich macht, wird uriniert. Der Dude will für diesen Schaden natürlich vom Millionär Lebowski entschädigt werden, der denkt jedoch gar nicht daran. Plötzlich soll der Dude für den "echten" Mr. Lebowski die Geldübergabe für seine entführte Frau übernehmen, doch als auch das noch schief läuft, beginnt der Ärger erst richtig.

Den Coen Brüdern ist mit "The Big Lebowski" ein richtiges Meisterwerk gelungen. Mit viel Liebe zum Detail und einer bis zur kleinsten Nebenrolle perfekten Besetzung gelingt es ihnen, dass der Zuschauer in die verrückte Welt des Dude eintauchen kann. Besonders Eindrucksvoll umgesetzt sind die Trips, die der Dude nach zu übermäßigen Drogenkonsum bzw. Schlägen durchlebt. Besonders beeindruckt mich die schauspielerische Leistung der drei Hauptpersonen. Jeff Bridges den man sich nach diesem Film in gar keiner anderen Rolle mehr vorstellen kann, so überzeugend ist er; John Goodman in der Rolle des Walter Sobchak, der mal wieder beweist, dass er viel mehr auf dem Kasten hat, als man es in der TV-Serie "Roseanne" erahnen kann; und schließlich der liebenswerte Steve Buscemi als Donny, der in dem Film etwas kurz kommt, aber selbst aus dieser Rolle noch alles rausholt.

Wer den Film noch nicht gesehen haben sollte, ab in die Videothek. Und wer von dem Film beim ersten mal noch nicht begeistert ist, sollte ihn einfach immer und immer wieder ansehen, denn viele kleine Gags fallen erst bei mehrfachem ansehen auf. Ich hab den Film bestimmt schon 40 mal gesehen, und langweilig wird er mir nie.

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