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Kritik von Denis Hoffmann zu 'The Big Lebowski'

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Kritik von Denis Hoffmann
100%
Nachdem Fargo, der letzte Film der Coen-Brüder, mal wieder ein cineastischer Leckerbissen war, sind die Erwartungen an das neue Werk naturgemäß hoch. Aber daß diese erfüllt würden, war doch schon vorher klar, denn warum sollte dieses schräge Regie/Produnzenten-Gespann, das so gar nicht in die für Hollywood typischen Klischees passen will, auch einen schlechten Film machen?
   Jeff Lebowski ist ein fauler Sack, das gibt er auch gerne zu. Er verbringt den größten Teil des Tages damit, White Russians zutrinken und jede Menge Joints zu rauchen. Er nennt sich selbst "Der Dude", und seine Freunde nennen ihn auch so. Mit ihnen hängt er abends meistens in der örtlichen Bowlingbahn rum. Das Problem ist nur, daß ein reicher Millionär ebenfalls Jeff Lebowski heißt, mit dem der Dude verwechselt wird. In seiner Wohnung tauchen plötzlich zwei Schlägertypen eines Pornoproduzenten auf, die das Geld eintreiben wollen, das die Frau des "Big Lebowski" schuldig ist. Natürlich weiß der Dude davon nichts, aber bevor die Typen das merken, hat einer schon auf den Teppich gepinkelt. "Der Teppich hat den Raum erst richtig gemütlich gemacht." beschwert sich der Dude bei seinem Freund Walter Sobchak. Der sinnt als alter Vietnam-Veteran natürlich gleich auf Rache. Also besucht der Dude seinen Namensvetter, um sich seinen Teppich ersetzen zu lassen. Doch statt dessen bekommt er den Auftrag, als Lösegeldkurier zu fungieren, denn die verwöhnte Ehefrau wurde entführt...
   Es macht einfach einen Heidenspaß, den beiden leicht trotteligen Kumpels zuzusehen, wie sich in den vielen Handlungssträngen immer mehr verlieren. Bei anderen Regisseuren und anderen Autoren wäre dies bestimmt kein positiver Aspekt, denn die würden sich hoffnungslos verheddern. Doch bei dieser Geschichte sind die vielen kleinen Nebenstorys erst das Salz in der Suppe. Die Traumsequenzen, die der Dude jedesmal erlebt, wenn er eins auf die Nase kriegt (was nicht gerade selten passiert), setzen dem noch die Krone auf. Auch die Schauspieler sind mit Begeisterung bei der Sache: Jeff Bridges spielt den Penner, als hätte er sein ganzes Leben als solcher verbracht, und John Goodman hat endlich mal Gelegenheit, zu beweisen, daß er ein hochkarätiger Darsteller ist.

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