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Kritik von Klaus Johann zu 'The Big Lebowski'

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Kritik von Klaus Johann
veröffentlicht am 20.06.2007
100%
Aufgrund einer Verwechslung stürmen drei Gangster die Wohnung des Dude (Jeff Bridges), werfen ihm ein Frettchen in die Badewanne und pinkeln ihm auf den Teppich. Da der Teppich das Zimmer erst so richtig gemütlich gemacht hat, beschwert sich der Dude bei seinem Namensvetter Lebowski, einem kauzigen Millionär, der eigentlich Ziel der Attacke hätte sein sollen. Als dessen Frau Bunny entführt wird, bittet er den Dude, die Lösegeld-Übergabe für ihn zu übernehmen. Gemeinsam mit seinen Bowling-Kumpels (John Goodman und Steve Buscemi) macht er sich an die Aufgabe und schon geht schief, was schief gehen kann. Aber egal - denn der Dude wird sein Ding schon durchziehen....
Alles klar?!

Die Geschichte der Coen-Brothers ("Fargo") ist genau so skurril wie es den Anschein hat. Der Plot ist ebenso grotesk wie die Protagonisten. Jeff Bridges als kiffender Dude mit Haarmähne hört Walgesänge und liefert die mit Abstand beste Leistung seiner Karriere ab, und John Goodman als cholerischer Möchtegern-Jude Walter, der sich weigert, am Sabbat das Auto zu benutzen, ist eine Wucht. Sämtliche bizarren Nebencharaktere bleiben dem Zuschauer ebenso im Gedächtnis wie Walter und der Dude, was auch nötig ist, da "The Big Lebowski" ausschließlich von seinen Charakteren lebt - der Plot ist nämlich so milchig-trüb wie der White Russian, den der Dude ständig zu sich nimmt.
Zugegeben - man muß den Film öfter gesehen haben, um die Absurdität der Geschichte vollständig zu begreifen, aber daß er sich über die Jahre hinweg zu einem Kultfilm entwickelt hat, steht längst außer Frage. "The Big Lebowski" muß man einfach lieben - es sei denn, man ist Nihilist!

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