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Kritik von Fred Maurer zu 'Manni, der Libero'

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Kritik von Fred Maurer
veröffentlicht am 10.06.2012
75%
Das ZDF (Zweites Deutsches Fernsehen) ist eine öffentlich-rechtliche Sendeanstalt, die seit April 1963 bundesweites Fernsehen ausstrahlt. Der Sitz des Senders ist in Mainz, neben dem Zweiten gehören dem ZDF unter anderem die Sender 3sat, Phoenix und arte (zumindest teilweise) an.
www.zdf.de

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Aus den Kindertagen der deutschen Sportfernsehserie

Eine Fernsehserienkritik von Fred Maurer auf die 'prima Fußballjungs' unserer Nationalmannschaft: Holt den Titel!

Welcher fußballbegeisterte Filmfan hat schon alle 13 Teile dieser nunmehr 30 Jahre alten bundesdeutschen Jugendserie damals live gesehen - also nicht etwa als Aufzeichnung auf der Festplatte bzw. damals auf etwa sieben Videobändern? (Die deutsche Erstausstrahlung lief ab dem 05.01.1982 im ZDF; meinen allerersten Videorecorder hatte ich kurz vor und anlässlich der Fußball-WM in Spanien.)
Bin ich womöglich ein einziges Mal der einzige?
Einige mehr werden sich an die mit 25 Minuten recht kurzen Folgen erinnern, weil sie inzwischen wohl im Vorabendprogramm (etwa auf DFS ab dem 26. September 2008) wiederholt wurden.

Dann weiß diese immer noch überschaubare (Fußball- und zugleich Film)Fangemeinde auch von dessen früherer Arbeit als Sänger und Gitarrist sowie seiner heutigen Tätigkeit als Moderator von Unterhaltungsshows, dass der soeben (Glückwunsch, Tommi!) 47jährige Thomas Ohrner vieles kann - bloß nicht mit einem Fußball umgehen. Und sowas kann halt auch ein Schauspieler nicht 'spielen'.

Zur Handlung und ihren Darstellern (siehe 'fernsehserien.de'):
2,2 Millionen Jungen spielen in den Vereinen der Bundesrepublik Deutschland Fußball. Sie alle träumen davon, zu jenen elf Auserwählten zu zählen, die das Trikot der Jugendnationalelf tragen. Einer davon ist Manni, der Libero."
Der junge Fußballspieler Manni Bessauer (Sascha Gerlach; ab dem Ende von Folge 1: Tommi Ohrner) soll zwar wegen eines Rückenproblems eigentlich nicht spielen, aber sein Vater Sten (Klaus Kindler), selbst früherer Bundesligaprofi, unterstützt ihn und bringt ihn bei der Heimatmannschaft Blau-Gelb im Ruhrgebiet unter. Mutter Herta (Heide Keller) erfährt erst später davon. Trainer von Blau-Gelb ist Fritsche (Bruno Dietrich), Hohmann (Peer Schmidt) der Präsident. Dessen Tochter Bettina (Christina Plate) wird Mannis Freundin. Manni wird immer besser, spielt sich nach oben. Präsident Wehmeier (Hellmut Lange) holt ihn zu Arminia Berlin, wo er unter Trainer Ziervogel (Gernot Endemann) spielt. Dort weht ein anderer Wind: Die Anforderungen sind deutlich härter, es wird Geld über den Tisch geschoben, und ein anderer ist Mannschaftskapitän: Hein Bellow (Tobias Lehmann). Manni boxt sich weiter durch, muss gegen seine Ex Mannschaft Blau-Gelb antreten und wird schließlich vom Bundestrainer in die Jugendnationalmannschaft berufen.
Folge 1 spielte zum größten Teil Jahre vor Mannis eigentlicher Karriere, und Tommi Ohrner als Manni im Teenageralter tauchte in dieser ersten Folge nur in den letzten Minuten auf. Auch hatte Manni zu Beginn noch nicht die Libero-Position, sondern spielte als Stürmer. Mannis Berliner Verein Arminia Berlin wurde dargestellt von der B Jugend des Berliner Fußballclubs Hertha 03 Zehlendorf. Ohrner übernahm die Rolle des damaligen Hertha 03-Liberos Jörg Riedel. Jugendtrainer Michael Klement über Thomas Ohrner: 'Tommi ist ein prima Junge, aber ein großer Fußballer ist er nicht.'..."

Immerhin komponierte Christian Bruhn die Titelmusik.
Die Hälfte der Drehbücher stammt von dem noch heute bekannten, einst vielbeschäftigten, aber mit nunmehr 70 Jahren 'pensionierten' Drehbuchautor Justus Pfaue (1979 'Timm Thaler' ebenfalls mit Thomas Ohrner: 1984 'Patrik Pacard';1985 Oliver Maass; 1986-1991 'Die Wicherts von nebenan'; 1988 'Anna - Der Film', da war ich im Kino; 1990 die erste Nonnenserie "Wie gut, dass es Maria gibt" mit Thekla Carola Wied in der Titelrolle lange vor "Um Himmels Willen").

Mein Fazit: Die Episoden nach einem Roman von Peter Conradi sind eher seicht, die Spannung entspricht einer 20 Watt-Funzel.
So erinnere ich mich daran, dass in einer Folge eine übereifrige Vereinsmutti die Hosen unserer Möchte-gern-Fußballer nicht nur gewaschen, sondern ... gebügelt hatte und die Jungs sich bei deren Anblick schämten. Solche Sorgen möchte ich haben!
Warum habe ich die Episoden überhaupt geguckt? Sie liehen einem damals Einsamen, Familienlosen ohne großen Freundeskreis einen Hauch Familiarität.
Und Tommi (siehe oben) war "ein prima Junge". Als Vater zweier 'prima Jungs' und Ehemann einer sportlichen Traumfrau bin ich heute auf solche Ersatzstoffe nicht mehr angewiesen. Außerdem beginnt in einer Fußballhalbzeit die Eröffnungsfeier zur EM 2012.
Schluss mit Schreiben: Auf unsere prima Fußballjungs also!

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