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Kritik von Martin Zopick zu 'Winchester '73'

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Kritik von Martin Zopick
veröffentlicht am 05.10.2017
90%
Dieser Klassiker von Anthony Mann ist ein Western, der aus mehrfachen Gründen bemerkenswert ist:
Was den Plot angeht, so spielt der Film in einer Zeit, als das Repetiergewehr, die Winchester, die Spitze des Fortschritts darstellte und so die Möglichkeit des Tötens potenzierte. Besonders beim finalen Showdown wird hier demonstriert, dass man schier unbegrenzt ballern kann.
Wir sehen, wie so ein Exemplar dieser Wunderwaffe, mehrfach den Besitzer wechselt. Meistens geht das nur mit Gewalt und auf Kosten von Menschenleben. Es geht ja auch schließlich um ein Gewehr und nicht um einen Lolly.
Sehr subtil wird während des ganzen Films noch der familiäre Hintergrund der beiden Kontrahenten scheibchenweise enthüllt: Dutch Henry (Stephen McNally) ist der Bösewicht der beiden Brüder und Lin (James Steward) der Gute. Bei beiden geht es nicht nur um die Winchester. Ein Mord steht zwischen ihnen.
Und zwischen beiden fungiert noch Waco (Dan Duryea), spezialisiert auf psychopathische Sadisten, als bösartiger Spannungsanheizer. Denn da gibt es ja auch noch Lola (Shelley Winters), die lange suchen muss, bis ihr Lin seine letzte Patrone schenkt.
Viele markante Gesichter wie John McIntire oder Jay C. Flippen aus dem Genre kommen hier zum Einsatz, doch wichtiger erscheinen mir die kleinen Rollen von Rock Hudson und Tony Curtis, die man fast nicht wiedererkennen kann. Um die Authentizität zu unterstreichen werden historisch belegte Personen wie General Custer erwähnt, Wyatt Earp tritt sogar auf.
Ein echt guter Western aus den 50er Jahren, als die Indianer noch die verachteten Wilden waren, denen der Weiße Mann das Fell über ihre rothäutigen Ohren zog. Probleme wurden mit dem Colt oder mit der Faust geregelt damit die Welt wieder in Ordnung war.
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