Obwohl hier schon sehr viele Kritiken geschrieben worden sind, möchte ich nun doch noch mal eine dazupacken. Erstmal entschuldige ich mich schon mal bei den vielen Fans von Katastrophenfilmen "made in USA", aber irgendwann nervt es nur noch, dass typische amerikanische Heldentum auf den Tablett serviert zu bekommen. Der Held, der die Erde rettet, sei es jetzt durch Kometen, Tsunamis Terroristen oder sonstwas, ist ein Amerikaner.
Dazwischen immer der fürsorgliche Präsident, der sich für alle opfert. Dies hat nichts mit der Realität zu tun, geschweige denn, dass ich beim Ausbruch eines Supervulkans mit meine Wohnmobil durch die Gegend fahre, und mit einen Flugzeug durch Häuser brettere, die gerade einstürzen.
Was wurde nicht alles in Vorfeld über den Film geschrieben! Nah an der Realität. Die Maya sagten das voraus. Ich glaube nicht, dass die Maya auch nur annähernd so einen Quatsch vorausgesagt haben. Natürlich überleben unsere Helden den halben Weltuntergang. Wer hätte das gedacht! Nur leider konnte man sich mit denen nicht so recht freuen, denn Sympathie konnte ich zu keiner Zeit mit den Hauptdarsteller aufbauen. Zu glatt, zu emotionslos kam alles rüber. Dies passte übrigens auch zu Soundtrack von
Harald Kloser, der die Musik zu "2012" geschrieben hat.
15% Punkte gehen an die Spezialeffekte, denn diese waren wirklich gut. Mein Fazit zu diesen Film: Liebe Amis, ich weiß, Ihr seid die besten, dass Nonplusultra. Aber glaubt nicht wirklich an so so einen Schmarrn-Film!