foyer - hier geht's zur startseite... die aktuellen kinocharts für Deutschland und USA aktuelle Meldungen aus der Kinowelt die aktuellen Kino-Starttermine fü Deutschland kinoprogramm unsere aktuellen kritiken heimkino - aktuelle DVD-Termine directory - Stöbere in unserer Datenbank background - Informationen rund um zelluloid.de
zelluloid

Kritik von Benjamin Falk zu 'Tango & Cash'

WERBUNG
Partner von Entania
Kritik von Benjamin Falk
veröffentlicht am 11.07.2010
65%
Als Fan von Stallone und auch Kurt Russell ist es eigentlich eine Schande, dass ich noch nie "Tango und Cash" gesehen habe. Jetzt war es mal soweit und ich erwartete gute Unterhaltung. Diese habe ich auch bekommen, aber so toll finde ich den Film dann doch nicht.

Die Handlung ist nicht nur dünn, sie ist irgendwie auch ein bisschen stupide. Tango und Cash sind zwei sehr tolle Cops, die einem Oberbösewicht immer wieder im Wege stehen. Deshalb beschließt er eine Verschwörung anzuzetteln und schafft es, dass beide in den Knast müssen. Tango und Cash brechen aber natürlich aus, rächen sich an dem Bösewicht und biegen alles wieder gerade.
Die Story ist wirklich nicht besonders gut. Das Ganze wirkt sehr konstruiert, ist aber auch nicht sonderlich glaubwürdig gemacht. Ich empfinde "Tango und Cash" als relativ dumm und stupide gemacht. Sieht man darüber hinweg, wird man allerdings ganz ordentlich unterhalten.

Die beiden Hauptdarsteller machen ihre Sache gut. Sylvester Stallone sieht in einem Anzug zwar sehr ungewohnt aus, spielt aber dennoch sympathisch und auch Kurt Russell gefällt. Die beiden scheinen Spaß beim Dreh gehabt zu haben. In einer Nebenrolle gibt es dann noch Teri Hatcher zu sehen. Auch die restlichen Darsteller spielen solide.
Die Charaktere sind allerdings schlecht. Tango und Cash sind einfach die supermegageilen Cops, welche man einfach nicht aufhalten kann und jeder von beiden ist ein echter Macho. Das macht zwar Spaß, aber von einer Figurenzeichnung ist man weit entfernt.

Die Inszenierung ist souverän, bietet aber nichts Besonderes, was allerdings für eine Actionkomödie auch nicht so wichtig ist.
Die Atmosphäre ist recht locker und "Tango und Cash" eigentlich zu jedem Zeitpunkt amüsant. Nur eine Szene ist recht hart geraten, nämlich die, in welcher Tango und Cash unter Strom gesetzt werden. Diese Szene ist recht hart. Ansonsten bleibt aber alles locker, auch wenn es um Leben und Tod geht.

Der Unterhaltungswert ist gut. Anfangs habe ich so meine Probleme mit dem Film gehabt, aber es steigert sich dann. Die Szenen im Gefängnis haben etwas Lustiges, leider spielt sich das Ganze nicht lange dort ab. Ansonsten gibt es auch noch ein paar weitere, recht witzige Szenen, die mich auch zum lachen bringen konnten. Spannung hingegen gibt es recht wenig und auch die Action hält sich in Grenzen.
Brutal ist das Alles auch nicht gerade. Abgesehen von der Stromschockszene bleibt es harmlos und viel Blut gibt es auch nicht zu sehen, was ich etwas schade fand.
Der Score kommt ziemlich 80er-Jahre-mäßig herüber, was mir gefällt und ist von daher passend.

Fazit: "Tango und Cash" ist sehr anspruchslose Unterhaltung, die nicht gerade mit einer logischen und durchdachten Story glänzt. Dafür ist das Geschehen aber stets locker, amüsant und Stallone und Russell scheinen Spaß an der Sache gehabt zu haben. Kein besonders guter Film und irgendwie auch nur eine Kopie von "Lethal Weapon", aber ich muss zugeben, dass "Tango und Cash" etwas sehr unterhaltsames hat. Geschmackssache!

War diese Kritik hilfreich?
 
zelluloid - Navigationselement
WERBUNG
Kurz-Link zu dieser Seite: http://zel.lu/k5oA
foyer | charts | filmnews | kinostarts | kinoprogramm
kritiken | heimkino | directory | background
 
zelluloid.de • ©1998-2014 Denis Hoffmann & Alexander Jachmann
 
SitemapImpressuminfo@zelluloid.de
Hinweise zum DatenschutzNutzungsbedingungen