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Kritik von Elke König zu 'Mein Leben als Hund'

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Partner von Fantastic Zero
Kritik von Elke König
veröffentlicht am 02.03.2008
90%
In den 50er Jahren: Ingemar lebt mit seiner Mutter, seinem Bruder und seinem Hund in einer schwedischen Stadt. Von seinem abwesenden Vater wird wenig gesprochen, er soll angeblich irgendwo in Afrika sein.

Seine Mutter ist schwer krank, dennoch versucht die kleine Familie zusammen halten, was angesichts des Temperaments der Kinder schwer ist. Ständig passieren Ingemar Mißgeschicke.

Als die Krankheit der Mutter immer weiter voranschreitet, wird Ingemar aufs Land zu Verwandten geschickt, zu seinem Onkel Gunnar. Seinen Hund darf er nicht mitnehmen. Aber sein Onkel gibt sich sehr viel Mühe, ihm den Anlaß des Besuchs wettzumachen. Ingemar lernt Kinder seines Alters kennen, spielt in einer Fußball-Mannschaft und ist auch bei den Erwachsenen sehr beliebt. Dennoch vermißt er seine Familie sehr.

Nach dem Sommer kehrt er wieder nach Hause und er findet eine noch schwächere Mutter vor. Sie muss schließlich ins Krankenhaus. Wie wird er diesen Schicksalsschlag überstehen können?

Mein Fazit: Dieser Film lief letztens im Fernsehen und ein guter Freund hat ihn für mich aufgenommen. Und was soll ich sagen? Ich bereue es nicht. Dieser Film ist etwas ganz besonderes. Es wird die Geschichte von Ingemar erzählt, der seine Mutter verliert, aber auch gleichzeitig seine ersten erotischen Erfahrungen macht. Die Geschichte ist so feinfühlig erzählt, wie man es von dem Regisseur kennt. Ein Film der leisen Töne. Es lädt zum Schmunzeln und zum Weinen ein. So wie die Erwachsenen es dort stets tun wollen, den kleinen Kerl muss man einfach an sein Herz drücken und lieb haben.

Zu den Schauspielern kann ich nicht viel sagen, sie sind mir natürlich alle durchweg unbekannt. Aber sie sind überzeugend und natürlich. Es hat eher den Anschein einer Dokumentation als ein Film.

Toll, ich kann es nur empfehlen!

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