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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'Asterix & Obelix gegen Caesar'

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Asterix & Obelix gegen Caesar
Poster zu "Asterix & Obelix gegen Caesar"Originaltitel: Astérix et Obélix contre César

Kinostart Deutschland: 18.03.1999

Komödie, Comicverfilmung

Deutschland, Frankreich, Italien 1999, ca. 109 min.

FSK: ab 6
» Auszeichnungen
» Trailer
Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann, veröffentlicht am 14.03.1999
"Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt... Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten."
    Und dieses mal gibt es die Geschichte von Asterix, Obelix, Idefix, Majestix, Miraculix, Troubadix und all den anderen, die wir aus mittlerweile 30 Comics kennen, sogar als Realverfilmung; in den Hauptrollen: Christian Clavier und Gérard Depardieu als Asterix und Obelix sowie das französische Model Laetitia Casta als Falbala.

... und wie schafft dieses gallische Dörfchen es, sich den übermächtigen Römern immer noch zu widersetzen? Das Geheimnis liegt in einem Zaubertrank, der übermenschliche Kräfte verleiht. Wenn die Gallier diesen Trank nicht hätten, wären sie eine leichte Beute für Cäsars Legionen.
    Nachdem ein ortsfremder Seher den Dorfbewohnern, vor allem aber dem Häuptling Majestix, überredet hat, Cäsars Steuereintreiber auszurauben und eine Truhe voller Sesterzen in ihren Besitz zu bringen, platzt Provinzgouverneur Destructivus (Roberto Benigni) endgültig der Kragen. Auf Druck von oben entführt er den Druiden, um ihm das Rezept des Zaubertranks zu entreißen. Miraculix gibt aber auch unter Folter das Geheimnis nicht preis, dennoch sieht es für sein Dorf nicht rosig aus, denn der einzige, der seinen Heimatort jetzt noch verteidigen kann, ist Obelix (Gérard Depardieu, der Mann in der eisernen Maske), der als kleines Kind in einen Kessel voller Zaubertrank gefallen ist, und daher ständig von der Wirkung profitiert. Dieser ist aber gemeinsam mit seinem Freund Asterix (Christian Clavier) in den Kampf gezogen, um ihren Freund und Druiden aus den Händen der römischen Besatzer zu befreien ...

Okay, am Anfang, das heißt: nach dem Trailer im Kino, habe ich zwar gezweifelt, ob eine Realverfilmung des Comic-Klassikers überhaupt eine Chance hätte, in die Kinos zu kommen, aber der Film hat mich überzeugt. Die Besetzung der Figuren ist einfach hervorragend, man erkennt auf den ersten Blick, wer welche Comicfigur spielt, und das auch in den weniger wichtigen Rollen. Besonders gut getroffen sind Gérard Depardieu als Obelix, und der Römer Gaius Bonus, sowie Idefix, der Hund von Obelix, der zwar etwas größer ist, als im Comic, aber ansonsten wirklich genau so aussieht. Auch Julius Cäsar ist mit Gottfried John wahrscheinlich sehr gut getroffen, schade nur, daß man ihn schon zu oft im Fernsehen als Bösewicht gesehen hat, und man ihn daher nur schwer mit dem römischen Feldherr in Verbindung bringen kann.
    "Asterix und Obelix" ist mit 50 Millionen Dollar wohl eine der teuersten europäischen Produktionen (der Film ist eine französisch-italienisch-deutsche Coproduktion) der letzten Jahre, dafür aber auch entsprechend erfolgreich: in der ersten Woche sahen alleine in Frankreich 2,7 Millionen Menschen den Film. Auch wenn bei dem Film viele Elemente der alten Comics in die Handlung eingebaut wurden, so gibt es dennoch viele eigene und neue Ideen, und bei den "alten" Szenen macht es richtig Spaß, zu raten, aus welchem Heft sie stammen (unter anderem aus "Asterix und der Kupferkessel", "Asterix als Legionär" und "Der Seher" ) Wo die hohen Produktionskosten jedoch abgeblieben sind, kann man nicht so ganz nachvollziehen, denn die Schlachten, in denen die Gallier die Römer verdreschen, und die Römer, wie im Comic, in hohem Bogen durch die Luft fliegen, sind weniger gut getroffen, dennoch ist dieser Realfilm auf jeden Fall besser, als die Zeichentrickfilme.

Wertung von Heinz:
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