George Clooneys vierte Regiearbeit ist politisch. In "The Ides Of March" spielt er den demokratischen Gouverneuer Mike Morris, der ein neues, hoch entwickeltes Amerika will, das nicht nur für Reiche, sondern auch für sozial Schwache steht.
Die Wahlen sind für die Medien ein gefundenes Fressen, auf das sie sich stürzen können, deshalb schreibt seine Reden ein junger Pressechef, Stephen Meyers (Ryan Gosling), der auch die Wahlkampagne für den US-Präsidentschaftskandidaten übernimmt.
Stephen beginnt eine Affäre mit einer zehn Jahre jüngeren Praktikantin, Molly (Evan Rachel Wood), die ihm zum Verhängnis wird.
Ryan Gosling und George Clooney sind zwar im dauer-gedämmten Licht nett anzusehen, doch ist der Film bis nahezu zum Ende hin sehr Dialog-lastig, trocken - wie Politik nun mal ist - und langatmig. Ryan Gosling verlässt sich auf sein gutes Aussehen und auf ganz wenig Mimik. "The Ides Of March" ist deshalb nur für Politikinteressierte empfehlenswert.