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Kritik von Elke König zu 'Doc Hollywood'

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Kritik von Elke König
veröffentlicht am 10.11.2017
85%
Inhaltsangabe:

Dr. Benjamin Stone (Michael J. Fox) hat seinen letzten Arbeitstag in der Notaufnahme in einem Krankenhaus in Washington D.C. Er prahlt damit, demnächst in Kalifornien in einer Schönheitsklinik nicht nur viel Geld zu verdienen, sondern auch ein entspannteres Leben führen zu können. Da er auch ansonsten nicht gerade sehr respektvoll bei seinen Kollegen rüberkommt, feiert er allein seinen Abschied.

Auf dem Land im tiefen Süden jedoch hat er auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch einen Unfall und mäht vom ortsansässigen Richter den geliebten Gartenzaun um. Zur Strafe soll er 16 Stunden in der Arzt-Praxis von betagten Dr. Aurelius Hogue (Barnard Hughes) kostenlos Dienst leisten. In der Zwischenzeit wird sein Wagen repariert. Ben sieht seine Felle davon schwimmen. Das Dorf Grady ist ihm nicht geheuer. Die Bewohner stehen füreinander ein und es gibt kaum Geheimnisse.

Während der Bürgermeister Nick Nicholson (David Ogden Stiers) versucht, Ben zum Bleiben zu überreden, verliebt er sich in die zauberhafte Lou (Julie Warner). Doch sie ist offenbar mit Hank Gordon (Woody Harrelson) liiert. Und es wartet noch der Job in Kalifornien ...

Mein Fazit:

Ach, das war einfach wunderschön! Eine romantische Komödie, die einen den Abend versüßt und von den widrigen Dingen des Lebens ablenkt.

Wer kennt die Geschichte nicht? Der arrogante Schnösel, genannt Ben, lernt auf einmal, wie es ist, in Mitten von Menschen zu sein, die füreinander einstehen und da sind. Für Ben ist es einfach provinziell, rückständig und völlig einengend. Aber die Herzlichkeit der Menschen, ihre Einfachheit und Offenheit bringen ihn zum Nachdenken. Allen voran Lou, die ihn vom ersten Moment verzaubert. Zwar gibt es einige Schockmomente, als er z. B. erfährt, dass sie bereits eine zauberhafte kleine Tochter hat. Aber er lässt sich von seinen Gefühlen nicht ablenken und baggert bis zum Umfallen. Bis sein Auto wieder fertig ist und der Richter ihm den Rest der Strafe erlässt, damit er zu seinem Vorstellungsgespräch nach Kalifornien kommt. Da gerät er ins Grübeln und Lou ist es auch, die ihm eine Lüge auftischt, damit er ohne Reue fahren kann. Aber da war es schon längst zu spät - sein Herz war verloren, in Grady und bei Lou.

Romantik pur, sehr viele erfrischende und erhellende Szenen und tolle Musik. Es gibt nicht viel dazu zu schreiben, außer dass man einen wunderbaren Film-Abend erleben kann ohne groß nachzudenken. Und Michael J. Fox ist ein sympathischer Schauspieler, dem ich die Rolle den Benjamin Stone ohne weiteres abgekauft habe. Von mir gibt es 85% mit einer Wiedersehens-Garantie!

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