Steve Lopez (
Robert Downey jr.) ist ein Reporter der "Los Angeles Times". Bei der Suche nach einer neuen Story trifft er zufällig auf den Obdachlosen Nathaniel Ayers (
Jamie Foxx), der auf einer Violine mit nur zwei Saiten spielt und ganz offensichtlich schizophren ist. Zuerst nur an der Story interessiert verfolgt Lopez das Leben von Ayers und lernt ihn immer näher kennen. Irgendwann versucht er, ihm zu helfen, indem er ihm eine Wohnung besorgt, Stunden bei dem renommierten Geigenlehrer Graham Claydon (
Tom Hollander) organisiert, und versucht, das durch die Krankheit zerrüttete Verhältnis zu seiner Schwester Jennifer (
Lisa Gay Hamilton) zu kitten. Durch die Krankheit wird alles erschwert, trotzdem entwickelt sich eine intesive Freundschaft, die auch Lopez' Leben prägt.
Kritik: "Der Solist" ist ein beeindruckender Film. Die Schauspielgarde ist sehr gut besetzt und speziell das Spiel von Jamie Foxx ist sehr professionell und mitreißend. Aber auch Catherine Keener als Steve Lopezs Ehefrau weiß zu überzeugen und wirkt sehr souverän. Die Settings in Verbindung mit der Musik sind sehr gut gewählt und man kann richtig mit Nathaniel mitfühlen, wie er die Musik sieht.
Die Musik für sich, ist sehr gut und setzt auf nicht so populäre Stücke von Beethoven und Bach und verzichtet auf Stücke, wie "Für Elise" oder "Air".
Auch der für den Film geschriebene Score von Dario Marianelli und die für den Soundtrack ausgewählten Lieder passen sie sich sehr schön in die gewählten klassischen Stücke. Der Film hätte noch mehr Punkte, wenn er sich neben der Figur des Nathaniel Ayers auch ein bisschen mehr mit Steve Lopez' Figur beschäftigt hätte, da diese eigentlich den größeren Wandel durchmacht.
Fazit: Für Freunde guter Dramen und klassischer Musik kann es ein guter Kinoabend werden.