Alles beginnt mit den jungen Offizier Wisse, der, überzeugt vom Nazi- Regime, sich an die Ostfront versetzen lässt, und zusammen mit der 6. Armee ins Verderben stürzt.
Der Film ist sehr authentisch, das hat mehrere Ursachen. Eine davon ist wohl, dass die Militäruniformen ziemlich detailgetreu nachgebildet oder sogar Originale getragen wurden, oder das die Soldaten der Wehrmacht bei Wintereinbruch Kleidung von Toten der roten Armee tragen mussten, um nicht zu erfrieren (was auch wirkliche so passierte). Die Schlacht in den Straßen Stalingrads kommt ohne Blut und Gedärme aus, es wirkt aber trotzdem wie ein ziemlich heftiger Kampf. Der Film stellt die Soldaten der Wehrmacht nicht als wahnsinnige Mörder hin, sondern wie einfache Soldaten, die einfach versuchen zu überleben, was für die Zeit, in der der Film gedreht wurde, noch sehr ungewöhnlich war.
Fazit: "Hunde, wollt ihr ewig leben" ist kein Heldenepos wie zum Beispiel "Der Soldat James Ryan", sondern er zeigt, wie Soldaten versuchen, in einem erbitterten Kampf zu überleben. Ich finde diesen Film einfach genial, da er den Zweiten Weltkrieg aus der Sicht von Wehrmachtssoldaten zeigt und auch noch sehr realistisch wirkt.