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Kritik von Frederik Braun zu 'Repo Men'

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Kritik von Frederik Braun
veröffentlicht am 04.08.2010
50%
Vorweg sei erst mal etwas gesagt, was mich schlichtweg stutzig macht: Was die FSK nur dazu getrieben hat, einen derart blutrünstigen Film wie "Repo Men" ab 16 freizugeben und dafür cineastische Meilensteine wie John Woos "Hard Boiled" gänzlich zu verbieten ist schlichtweg ein Mysterium.

Und nun zum eigentlichen Film: Die Geschichte um "Repo Men", die an den Roman "Repossession Mambo" des Drehbuchautors Eric Garcia angelehnt ist, ist nicht wirklich neu, aber immer noch aktuell:

In naher Zukunft ist es möglich künstliche Organe in Massenproduktion herzustellen. Die Kunden werden meist notgedrungen zu dem Kauf eines künstlichen Organs gezwungen. Da nicht jeder das passende Geld hat, wird dem Kunden ein Ultimatum gesetzt. Hat er bis dahin nicht sein Organ bezahlt, kommen die sogenannten Repo Men und schneiden es wieder raus. Als der Repo Man Remy selber auf ein Organ angewiesen ist, bemerkt er erst die skrupellose Vorgehensweise seines Arbeitgebers.

Regisseur Miguel Sapochnik weiß nie so richtig, was er will. Mal möchte er mit skurrilem Humor punkten, mal mit Suspense à la 08/15-Hollywood. Und dann sind da noch diese überaus expliziten Gewaltszenen, die teilweise sogar dem Splattergenre zugeordnet werden können. Die Handlung ist dabei sehr klischeehaft aufgezogen und wird mit einer Wendung am Ende abgerundet, die auf Teufel komm raus überraschend sein will, aber dermaßen an den Haaren herbeigezogen ist, dass man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll.

Fazit: "Repo Men" ist solide gemachtes Genrekino mit zwei gut aufgelegten Stars (Jude Law und Forest Whitaker), aber nichts, was man nicht schon in irgendeiner Art und Weise gesehen hat. Stellenweise denkt man sogar einen dieser Kurt-Wimmer-Filme geboten zu bekommen, in denen er kläglich versucht an seinen genialen Erstling "Equilibrium" heranzukommen.

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