Filme die durchgehend spannend und nicht voraussehbar sind, gibt es wahrlich selten. Doch ab und zu gibt es Ausnahmen, eine dieser Ausnahme ist "Wild Things".
Sam Lombardo ist Vertrauenslehrer an seiner Schule. Er versteht sich mit allen Schülern und pflegt ein freundschaftliches Verhältnis zu diesen. Nebenbei hat er aber auch den Ruf als Frauenheld, der mit fast jeder Frau in seiner Umgebung im Bett war. Plötzlich behauptet eine seiner Schülerinnen, Kelly Van Ryan, dass er sie vergewaltigt hat und verklagt Sam. Als eine weitere Schülerin behauptet, sie sei von Sam vergewaltigt worden, steht er vor einem großen Problem. Zusammen mit seinem Anwalt Kenneth Bowden versucht er seine Unschuld zu beweisen und schnell zeigt sich, dass nichts so ist wie es scheint.
Mehr soll über die Handlung nicht verraten werden, denn diese steckt voller Überraschungen und Wendungen. Es passiert immer genau dass womit man am wenigsten gerechnet hätte. Und dieses Kunststück gelingt dem Film die komplette Laufzeit über. Auch schauspielerisch ist alles solide. Allen voran natürlich Matt Dillon und Kevin Bacon, beide können in ihren Rollen überzeugen und spielen auf hohem Niveau. Neve Campbell und Denise Richards wurden nicht besetzt, um eine meisterliche Schauspielleistung abzuliefern, sondern um viel Haut zu zeigen und gut auszusehen. Das heißt nicht, dass die beiden schlecht spielen, aber primär schauen sie einfach nur gut aus.
Eine kleine aber feine Rolle hat Bill Murray, er ist der Anwalt von Sam und ist nur kurz im Mittelteil und am Ende zu sehen. Doch diese kurze Leinwandzeit nutzt Murray voll und ganz und beweist wieder was für ein starker Schauspieler er ist.
Fazit: "Wild Things" ist ein spannender Erotik-Thriller mit vielen Überraschungen und Wendungen. Der Film ist sicher inszeniert und hält die Spannung knapp über 100 Minuten. Tolle Schauspieler runden das ganze ab und machen den Film zu einem Vergnügen.