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Kritik von Hanna Runck zu 'Death Proof - Todsicher'

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Death Proof - Todsicher
Poster zu "Death Proof - Todsicher"Originaltitel: Death Proof

Kinostart Deutschland: 19.07.2007

Thriller, Action

USA 2007, ca. 114 min.

FSK: ab 16
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» Trailer
Kritik von Hanna Runck, veröffentlicht am 20.01.2008
Bevor ich diesen Film gesehen habe, habe ich von allen Seiten nur gehört, er wäre langweilig. Als Tarantino-Fan und als Person, die sich vom Trailer trotzdem hat um den Finger wickeln lassen, habe ich ihn mir dennoch mal ausgeliehen.

Zu Beginn werden dem Zuschauer ein paar hübsche Mädels vorgestellt. Man denkt sich "ok, das sind wohl die, um die es in dem Film geht", sie reden über belangloses Zeug, man sieht ein mysteriöses schwarzes Auto in der Gegend rumfahren, das den Mädchen scheinbar auflauert, und schließlich lernen wir den Fahrer, Stuntman Mike, kennen. Der Film plätschert eine halbe Stunde so vor sich hin, bis eines der Mädchen zu ihm ins Auto steigt und man denkt sich "oh, jetzt wird es endlich interessant". Es folgen Gemeinheiten, Blut und abgetrennte Gliedmassen, die Mädels sind tot, und man fragt sich: "was sollte denn dann jetzt die letzte halbe Stunde?".

Cut - 14 Monate später - der Film ist schwarzweiß. Wie originell! Stuntman Mike hat offensichtlich seine nächsten Opfer im Auge. Ein paar hübsche (Überraschung!) Mädels, die die nächste halbe Stunde belangloses Zeug reden. Übrigens schwenkt der Film nach kurzem wieder auf (wirklich blendende schrille) Farbe um, der Sinn bleibt mir allerdings verborgen. Die letzte halbe Stunde ist wirklich sehenswert. Der Jäger wird zum Gejagten, und es ist ein Vergnügen, Stuntman Mike wimmern zu sehen. Hier findet man auch den sehnlichst erwarteten Stil von Quentin Tarantino endlich, bitterböse und unglaublich cool.

Mein Fazit: Man hätte den Film locker auf 60 Minuten kürzen können, dann wäre er nicht mal schlecht gewesen. Die Synchronstimme von Quentin Tarantino ist übrigens wirklich grauenvoll!

Wertung von Hanna:
 50%
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