Kurzinhalt: Durch die permanente Präsenz von Batman (
Christian Bale) sind die Straßen von Gotham City viel sicherer geworden. Auch auf der legalen Seite läuft mit Lieutenant Gordon (
Gary Oldman) und dem neuen Staatsanwalt Harvey Dent (
Aaron Eckhart) alles bestens. Die Mafia unter der Leitung von Salvatore Maroni (
Eric Roberts) hat nichts zu lachen und muss sich in dunkelen Ecken verkriechen. Da taucht der geheimnisvolle Joker (
Heath Ledger) auf der Bildfläche auf und stellt sämtliche Konventionen auf den Kopf.
Und bald muss sich das gute Dreiergespann entscheiden, wie weit sie gehen würden um ihre Ideale und die, die sie lieben zu schützen.
Kritik: Wie schon bei "Batman Begins" sind auch hier die Darsteller der absolute Pluspunkt des Films. Hier sollte man einen kurzen Blick auf jeden Darsteller werfen. Christian Bale ist und bleibt der absolut beste Schauspieler des Films. Der einzige Malus ist drehbuchbedingt, da dieses Mal eher der facettenärmere Batman und weniger der schauspielerisch-anspruchsvolle Bruce Wayne im Vordergrund steht. Trotzdem meistert Bale beide Seiten des Protagonisten mit absoluter Bravour.
Neuling Nr. 1 im Cast ist Aaron Eckhart als Harvey Dent. Er kann an keiner Stelle an seine Leistung in "Thank you for Smoking" anknüpfen"; findet aber von Anfang an seinen Platz unter den "Jung"Darstellern dieses Films, und stellt sowohl den idealistischen Dent als auch den wahnsinnigen Two-Face glaubwürdig dar.
Neuling Nr. 2 im Cast ist Heath Ledger, der sich seinen Platz in der Reihe der Jokerdarsteller sichert. Ich denke der Vergleich mit der Interpretation von Jack Nicholson ist müßig, da die Intention der beiden völlig unterschiedlich ist.
Maggie Gyllenhall ersetzt Katie Holmes in der Rolle der Rachel Dawes. Ich möchte jetzt keinen direkten Vergleich zwischen den beiden Darstellerinnen ziehen, da die Figur in diesem Film eine völlig andere Rolle spielt. Aber Maggie Gyllenhall ist dem wesentliche reiferen Ton der Rollen wirklich sehr gut gelungen ist.
Michael Caine spielt Alfred Pennyworth wieder einmal mit viel Charme und Witz und stellt an vielen Stellen das gute Gewissen von Bale dar.
Morgan Freeman hat dankbarerweise viel mehr Szenen als im ersten Teil und kann meiner Meinung nach auch die beiden besten Dialoge für sich verbuchen.
Gary Oldman ist ebenfalls von einem Stichwortgeber in die Riege der wichtigen Figuren gerutscht und kann auch mehrere gute Dialoge für sich verbuchen.
Der restliche Cast ist unauffällig stört, aber zumindest nicht.
Ein kleiner Malus ist, dass der Film stellenweise so verschachtelt ist, dass bestimmte Figuren für längere Zeiträume keine Auftritte haben. Die Sets sind durch das permanente Stadtsetting ein wenig ärmer, aber immer noch sehr schön gestaltet. Die Musik von Hans Zimmer und James Newton Howard passt sich sehr gut der düsteren Stimmung an und finde sie sogar noch besser als der geniale Soundtrack des Erstlings.
Fazit: Hatte "Batman Begins" den nolanischen Stil schon in der Batman-Reihe eingeführt, kann sich der zweite Teil schon in die Riege der besten Filme zählen.