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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'Super Süß und Super Sexy'

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Partner von Fantastic Zero
Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann
veröffentlicht am 09.10.2002
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So kann es gehen: jahrelang hat Christina Walters ihre Liebesspielchen mit den Herzen der Männer gespielt, aber irgendwann trifft auch sie der Pfeil Amors. Leider scheint aber gerade dieser Vertreter des männlichen Geschlechts kein Interesse an ihr zu haben.

Für Christina Walters (Cameron Diaz) und ihre beiden Freundinnen Courtney (Christina "Dumpfbacke" Applegate) und Jane (Selma Blair) gehört es zum guten Ton, einen Mann nach dem anderen abzuschleppen und ins Bett zu bekommen. Was aber das Wort "Liebe" bedeutet, müsste das Trio wohl in einem Wörterbuch nachschlagen. Partys haben für sie lediglich die Funktion, neue Männer kennenzulernen und diese an der Nase herumzuführen. Als Janes Freund sie in die Wüste schickt, ist sie sichtlich betroffen, was aber (wie schon Marcellus Wallace sagte) eher der verletzte Stolz sein dürfte, nicht aber der Verlust des Mannes. Christina weiß wie immer Rat und will Jane gleich mit den nächstbesten Kerl verkuppeln. Als dieser aber wider erwarten kein Interesse zeigt und ihr deutlich seine Meinung sagt, ist Christina sichtlich beeindruckt, auch wenn sie das auf keinen Fall zugeben will.
Der Fremde hört auf den Namen Peter Donahue (Thomas Jane), und hat Christinas Herz gebrochen. Zum Glück weiß sie, wo sie ihn wiederfinden kann, nämlich auf der Hochzeit von Peters Bruder, die in wenigen Tagen stattfinden wird. Also machen die Mädels sich auf den Weg zu ihrem Traummann.

Ohje, was war das denn bitte? Sollte das etwa irgendwo witzig sein? Wenn ja, habe ich die Gags wohl irgendwie übersehen, sorry. Für mich gehört dieser Film ganz klar zur Kategorie "Filme die die Welt nicht braucht". Irgendwie sieht das doch an vielen Stellen einfach nur wie ein billiger Abklatsch von "Verrückt nach Mary" aus, und ich habe selten so viele Lückenfüller gesehen, um einen Film wenigstens auf Spielfilmlänge von, in diesem Fall, 84 Minuten zu bekommen! Insbesondere die Gesangseinlagen, die unvermittelt auf den Nerv des Zuschauers treffen, sind einfach nur peinlich, aber ohne sie hätte der Film eben noch nicht einmal die Mindestlänge eines Kinofilmes. Dazu diese aufgesetzte moralische Idee der Wandlung von einer (Entschuldigung für meine Ausdrucksweise) Schlampe zur verliebten Frau - das kann man dem Film nun wirklich nicht abnehmen. Andererseits hat auch der Film einen Vorteil: er hat auch ein Ende! Zum Glück! Arme Cameron ...

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