foyer - hier geht's zur startseite... die aktuellen kinocharts für Deutschland und USA aktuelle Meldungen aus der Kinowelt die aktuellen Kino-Starttermine fü Deutschland kinoprogramm unsere aktuellen kritiken heimkino - aktuelle DVD-Termine directory - Stöbere in unserer Datenbank background - Informationen rund um zelluloid.de
zelluloid

Kritik von Gerald Holmer zu 'The Wolf of Wall Street'

WERBUNG
Kritik von Gerald Holmer
veröffentlicht am 17.12.2016
80%
Der italo-amerikanische Regisseur Martin Scorsese hat mit diesem Streifen über die Börsenwelt 2013 einen richtigen Coup gelandet und bewiesen, dass man mit über 70 noch klasse Filme drehen kann.
Die Geschichte beruht zu gewissen Teilen auf dem autobiografischen Buch von Jordan Belfort, einem Ex-Broker an der New Yorker Wall Street. Jordan (hier gespielt von Leonardo DiCaprio) absolviert nach einigen Verkäuferjobs eine Ausbildung zum Börsenmakler beim New Yorker Bankenhaus Rothschild. Im Jahr 1987, ausgerechnet an seinem ersten Arbeitstag als zugelassener Broker, gibt es den größten Börsencrash seit 1929 und Belfort verliert seinen Job. Kurze Zeit später heuert er bei einer kleinen Firma an, die sich auf den fast unregulierten Markt der Pennystocks spezialisiert hat und hohe Verkaufsprovisionen verspricht. Aufgrund seines Verkaufstalents kommt Jordan bald zu einem gewissen Vermögen und macht sich mit Bekannten (u.a. Jonah Hill) zusammen selbständig. Es ensteht die Firma Stratton Oakmont. Doch von der Gier und dem Gedanken getrieben, mit allen Mitteln Millionär werden zu wollen, rutschen Jordan und seine Kollegen immer mehr in die Illegalität ab, auch seine Ehe mit Naomi (Margot Robbie) geht schließlich in die Brüche und er muss am Ende für drei Jahre ins Gefängnis.
Toller Film mit tollen Schauspielern, bis in die kleinste Nebenrolle großartig besetzt. Der Streifen dauert zwar 170 Minuten, ist aber zu keiner Minute langweilig. Da zeigt sich wieder, dass man mit einer interessanten Story knapp drei Stunden gut füllen kann und das ohne viel Spezialeffekte. Einzig störend fand ich die äußerst vulgäre Sprache, da hätte man sich doch mehr zurückhalten können. Aber das ist eben Scorsese!
War diese Kritik hilfreich?
2 von 5 Besuchern fanden diese Kritik hilfreich.
 
zelluloid - Navigationselement
WERBUNG
Kurz-Link zu dieser Seite: http://zel.lu/k8tg
foyer | charts | filmnews | kinostarts | kinoprogramm
kritiken | heimkino | directory | background
 
zelluloid.de • ©1998-2018 Denis Hoffmann & Alexander Jachmann
 
SitemapImpressuminfo@zelluloid.de
Hinweise zum DatenschutzNutzungsbedingungen