Kurz vor dem Ende seiner Schauspielkarriere, spielte
Arnold Schwarzenegger nochmal den ganz harten Einzelkämpfer. Aufgrund der Anschläge auf das World Trade Center kam "Collateral Damage" im Februar 2002 mit über vier Monaten Verspätung in die US- Kinos.
Die Story ist ebenso einfach wie explosiv. Bei einen Bombenanschlag kommt die Familie des Feuerwehrmanns Gordy Brewer (Schwarzenegger) ums Leben. Das FBI bezeichnet dies als Kollateralschaden - und läßt die Ermittlungen aus diplomatischen Gründen im Sand verlaufen. Also muß Gordy sich alleine um die Sache kümmern. Er zieht los um die Verantwortlichen des Massakers zur Strecke zu bringen. Seine Recherchen führen ihn in den kolumbianischen Dschungel. Dort trifft er auf den drogendealenden Terroristen "Wolf" (John Leguizamo), einen inhaftierten Mann (John Turturro) namens Armstrong und eine geheimnisvolle Frau.
Dieser Film überrascht vor allem durch seine kompromisslose Old-School Action. Man fühlt sich doch glatt wieder in die Achtziger zurückversetzt. Die Bösen sind die Bösen und werden nacheinander von einer muskulösen Ein-Mann-Armee weggeputzt. Tiefe der Story: Null. Irgendwie ist das ja ganz schön. Leider ist es aber auch sehr zäh inszeniert. Die wenigen guten Szenen können - wie auch die unspektakulären Actionsequenzen - nicht für Begeisterungstürme sorgen. So bleibt ein mäßiges Starvehikel, das nochmal den Geist der guten, alten "Äktschen!" Zeit beschwört. Im Zweifelsfall sollte man sich aber besser eines der zahlreichen Originale reinziehen.