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Kritik von Alexander Schwamm zu 'Der Dunkle Turm'

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Kritik von Alexander Schwamm
veröffentlicht am 16.12.2017
50%
Sony Pictures Entertainment (SPE) ist als US-amerikanisches Tochterunternehmen des japanischen Konzerns Sony in der Produktion und dem Vertrieb von Fernseh- und Filminhalten tätig. Der Firmensitz ist in Culver City, Kalifornien, USA.
www.sonypictures.de

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Rezensiert wird hier eine von Sony Pictures Home Entertainment zur Verfügung gestellten Blu-Ray. Da es auf dem Markt verschiedene Versionen gibt, bitte ich um Verständnis, dass ich bei meiner Rezension lediglich auf den Film, jedoch nicht auf etwaiges Bonusmaterial eingehen kann.

Inhalt
Tagtäglich kämpft der zwölfjährige Jake Chambers (Tom Taylor) mit Albträumen und Wahnvorstellungen. Doch was Jake nicht weiß, er leitet keineswegs an einer psychischen Störung, sondern an etwas Besonderem, dessen Ausmaß ihm noch nicht bewusst ist.
Währenddessen versucht Walter alias der Mann in Schwarz (herausragend: Matthew McConaughey) mithilfe von Kindern den dunklen Turm zu zerstören, um die Welt, wie wir sie kennen, auszulöschen und dunklen den Dämonen die Herrschaft zu überlassen. Einzig der letzte verbliebene Revolvermann Roland Deschain (Idris Elba) versucht mit aller Macht eben dies zu verhindern.
Als dem schwarzen Mann Jake Chambers unglaubliche Fähigkeiten zu Ohren kommen, sieht er in ihm den Schlüssel für den Fall des dunklen Turms.
Es kommt zum alles entscheidenden Kampf auf der Erde, einem Kampf, der über den Fortbestand des ganzen Multiversums rund um den dunklen Turm entscheiden wird.

Fazit
Die dunkle Turm-Saga, nicht nur Stephen Kings Lebenswerk und sicherlich Vermächtnis, dient als Vorlage an der Verfilmung eines Epos, dessen Umsetzung einigen bereits nicht nur Nerven gekostet hatte. Unzählige Verschiebungen, Projekteinstellungen, Wechsel der Verleiher und viele andere Unstimmigkeiten machten aus der Verfilmung ein riesiges Problem. Warum? Ganz einfach, ein Epos, bestehend aus acht Büchern, in einen Film zu packen ist an sich schon eine Herausforderung. Es dann noch zu schaffen, einem Laien, der keiner der Bücher gelesen hat eine Story zu stricken, die er versteht, die nachvollziehbar ist und die letzten Endes auch unterhält - in diesem Fall gepackt in gerade einmal knapp 90 Minuten Spielfilmlänge - scheint schier unmöglich.
Und doch hat sich letztlich Sony Picture all diese Mühe gemacht und keine Mühen gescheut, das sicherlich derzeit aufwendigste belletristische Meisterwerk auf die Leinwand bzw. nun in das Heimkino zu bringen, doch ist das auch letztlich gelungen?

Meine persönliche Meinung - und ich habe alle Bücher gelesen - ist leider nein. Eine so großartige Schreibleistung in bewegte Bilder zu bringen ist schwer. Wenn man sich dann aber von allem ein bisschen herauspickt, um eine einigermaße Story zu kreieren, die annähernd der Romanvorlage gleicht, dann kann man dafür nicht nur mit einer 90-minütigen Spiellänge hantieren.
Leider ist das Filmprojekt "der dunkle Turm" aus meiner Sicht gescheitert. Aber ich möchte dennoch meinen Hut ziehen, dass es endlich jemand versucht hat, dies zu gestalten.

Und fairerweise möchte ich auch noch erwähnen, dass ein Laie, der keinerlei Bezug zu der Romanreihe hat, sicherlich meine Bewertung nicht nachvollziehen kann. Und ich kann sagen: Ich gebe ihm recht. Als neutraler Zuschauer - wenn ich meine Vorkenntnisse einmal außer Acht lasse - finde ich den Film absolut sehenswert. Großartige Schauspieler und sensationelle Special-Effects, sowie einer abschließenden Story, tragen dazu bei, dass einen der Film zweifelsohne fesseln und unterhalten kann.
Für diesen Film messe ich daher mit zwei Augen: einem Lachenden, für die gerade erwähnte neutrale Beurteilung und einem Weinenden, für die schlechte Umsetzung der Romanvorlage.

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