Völlig übertrieben und genau deshalb komisch.
In Slapstikmanier boxt sich Zohan als Mossad-Agend duchs Feindesland. Dass sich die Figur selbst auf den Arm nimmt, dass selbst Supermann wie ein kleines Kind wirkt, hat aufgrund seiner überzogenen Darstellung großen Unterhaltungswert. Man scheut nichts und schert sich nicht um politische Feinheiten wie z.B. bei der "Hisbolla - Hotline".
Als Friseur in den USA ist er aber mehr des Witzes unterhalb der Gürtzellinie verfallen, der die eher nervige präpubatäre Witzeschublade aufmacht. Dann aber wieder überzogenes Powergehabe; "freihändigen Liegestütze".
Leider versucht sich der Film im letzten Drittel wieder in der moralischen Schiene und dann kippt der Film in eine verkläre Möchtegernmoral.
Palästinenser und Israelis sollten Freunde sein,, so scheint das Fazit. Aber dann bitte auf Amerikanisch! Denn diese Freundschaft funktioniert nur im tollen Amerika, wo alles soo supie ist und unterschwellig wird gezeigt, dass die Palästinenser, wenn es denn freundschaftlich zugeht, doch bitte die netten Trottel sind, während die Israrelische Seite möglicht cool rüberkommen mögen.
Das gefällt so nicht wirklich, denn Zohans Gegenspieler Phantom muss gegen Zohan schon abstinken. Schade um eine gute Idee, die wenigstens unterhaltsame Sprengkraft besitzt. War diese Kritik hilfreich?
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