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Kritik von Steven Huber zu 'Blow'

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Partner von Entania
Kritik von Steven Huber
veröffentlicht am 19.07.2010
95%
David McKenna ("American History X") hat hier ein erstaunliches Filmerlebnis geschaffen, welches alles beeinhaltet was einen guten Film ausmacht. Wir sehen Johnny Depp in der Wandlung vom mittellosen Vorstadt-Kid zum einflußreichen Drogen-Headliner, der mittels kolumbianscher Mafia zu einem der wichtigsten Köpfe seiner Zeit/seiner Szene avanciert.

An einem tollen Ort (Californien) mit einer tollen Frau (Franka Potente) scheinen alle seine Träume in Erfüllung zu gehen. Als diese an Krebs stirbt und er das erste Mal im Gefängnis landet, ist das noch nicht das Ende, mehr ein kurzer Rückschritt, danach geht es mit mehr Macht und heftigeren Kontakten wieder ans geschäftemachen. Pablo Escobar wird sein direkter Geschäftspartner, den er mit seinem Mut und grandiosen Verkaufstalent beeindruckt. Er kommt zu unglaublichen Reichtum, verliert jegliche Furcht und spannt unter anderem einem Mafia-Boss die Frau (Penelope Cruz) aus und zeugt mit Ihr ein Kind.

Als er verraten wird, geht es wieder zurück in den Knast. Der Reichtum ist weg und Johnny Depp aka. George Young (übrigens alles autobiographisch) steht plötzlich wieder ohne Familie und Geld auf der Strasse.

Traurig zu sehen wie alles den Bach runter geht. Abgefahrener White-Trash Style - wenn man George Young im Billig-Jogginganzug stehen sieht wenn er seine Ex anbettelt um Besuchszeit mit seiner Tochter zu bekommen und nicht einmal mehr Unterhalt leisten kann. Seine Familie hat ihn auch verstoßen. Er ist auf sich allein gestellt.

Authentischer Film. Tolle Musik. Schön fotografiert und mit einer sehr guten Auswahl an Darstellern. Besonders der Vater von George Young (Ray Liotta) spielt hier einen fantastischen kleinen Part, der einen Effekt hat als würde man einen Hauch weisse Trüffel über duftende Pasta streuen. Weltklasse!

Dieser Film ist eine durchwegs runde Sache und dürfte Fans von "Scarface", "GoodFellas", "Casino" oder "Der Pate" sehr gut gefallen.

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