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Kritik von Elke König zu 'Ken Folletts Eisfieber'

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Partner von Fantastic Zero
Kritik von Elke König
veröffentlicht am 10.05.2010
65%
Stanley Oxenford (Heiner Lauterbach) ist Witwer und der Inhaber des "Oxenford Labors", genannt auch "der Kremel". Sie stehen kurz vor der Veröffentlichung eines bahnbrechenden Medikaments. Oxenford gibt sich zwar reich, aber er hat all sein Vermögen in das Labor investiert und sollte das Medikament nicht auf den Markt kommen, droht ihm und seinen Kindern die Armut.

Weihnachten: Toni Gallo (Isabella Ferrari) ist ehemalige Polizistin und Sicherheits-Chefin im Kremel. Stanley ist ihr sehr zugetan, allerdings gibt sie ihm schon zu verstehen, das sie keine Beziehung am Arbeitsplatz haben möchte. Obwohl sie die Zeit mit ihrer Mutter und Schwester verbringen sollte, geht Toni einem merkwürdigen Vorfall nach: Ein Kaninchen, mit einem gefährlichen Virus infisziert, ist aus dem Labor verschwunden, und mit ihm auch ein Mitarbeiter.

In der Nacht zum 1. Weihnachtsfeiertag kann sich ein vierköpfiges Team Zugang zum Labor verschaffen und entwendet das gefährliche Virus. Eines dieser Team-Mitglieder ist Kit (Tom Schilling), der jüngste Sproß von Stanley, der einst das Sicherheitssystem installierte. Um seine Spielschulden abzahlen zu können, ließ er sich auf den Coup ein.

Doch es kommt ihnen ein dichter Schneesturm dazwischen und sie müssen auf dem Gut von Oxenford Zwischenstopp machen. Und Stanley hat nicht nur seine Kinder, sondern auch die Enkelkinder im Haus und wittert ziemlich bald die Gefahr.

Mein Fazit: Nachdem ich in letzter Zeit doch ab und an von deutschen Produktionen positiv überrascht wurde, dachte ich mir, könnte ich mir auch diesen Film ansehen.

Das Buch habe ich leider noch nicht gelesen. Allerdings denke ich, dass ich es trotz der filmischen Interpretation nachholen werde. Der beste Schauspieler an dem ganzen Film war für mich Heiner Lauterbach. Aber auch seine Figur schwächelte hier und da, was sicher mehr am Drehbuch als am Darsteller lag.

Auch die Figur der Toni Gallo war für mich teilweise recht unsympathisch. Da will sie ihre Mutter, die im Rollstuhl sitzt, zum Weihnachtsessen abholen und kaum kommt ein Anruf aus dem Labor, schiebt sie ihre Mutter wieder an den alten Platz zurück, damit sie von der Schwester abgeholt werden kann. Ich empfand es als sehr menschenunwürdig.

Insgesamt fehlte dem Film Spannung. Die Geschichte plätscherte so dahin und die Figuren agierten teilweise unverständlich und auch unlogisch. Ansehen werde ich mir diese Verfilmung wohl nicht mehr und ich kann ihn nur mit einer Bewertung von 65% empfehlen.

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